Einige erinnert sich noch an das Angebot von Michaela und dem Wunderwaldverlag, Text auf Augenhöhe zu begreifen.
Nun hab ich wohl etwas zu viel geistigen Leerlauf gehabt und mir die Sachen mal durchs Köpfchen gehen lassen. Dabei bin ich zu einem faszinierendem Ergebnis gekommen: Es ist eigentlich scheiß egal. Wirklich, ist komplett und völlig Schnuppe ob Verleger oder Leser einen Text auf „Augenhöhe“ begreifen. Ihr fragt euch nun sicher warum. Das hat mehrere Gründe.
Punkt 1 wäre mal, dass es bei bellestrischen Werken meist eher weniger zu begreifen gibt. Das sind keine Fachbücher oder Doktorarbeiten wo man irgendwas begreifen muss. Natürlich ist es schön, wenn wer auf derselben Wellenlänge ist.
Punkt 2 trifft vermutlich nur auf mich zu, aber ich wollte mit meinen bisherigen Werken eigentlich niemanden irgendwas begreiflich machen. Zwar hab ich ne Idee im Oberstübchen die sich mehr oder weniger auf aktuelle Entwicklungen stützt und man vermutlich als Warnung oder Kritik an der gesellschaftlichen Entwicklung werten könnte. Aber auch dieses Werk soll dann in erster Linie unterhalten.
Dazu kommt, dass sich die Frage „Was hat sich der Autor dabei nur gedacht“ bei mir irrelevant ist. Meistens ist die Frage, was ist den Charakteren dabei durch den Kopf gegangen? Die frechen Dinger entwickeln auch nur zu gerne ein Eigenleben.
Naja, das ist allerdings nur meine Meinung.
schnurrig
Neko
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