Das man es mit den Sachen auch übertreiben kann, ist hinlänglich bekannt. Das unsere Politiker oftmals Gesetze verabschieden von denen sie selbst keine Ahnung haben, ebenfalls. Das EU Datenschutzgesetz gehört wohl zu denen, die Momentan am umstrittensten sind. Besonders unter den kleinen Bloggen geht hier die Panik um. Verständlicherweise.
Immerhin stellt man sich ja die Frage, wie man dem Gesetz genüge tun kann. Hier wird es aber dann doch sehr interessant. Gravatar Links usw, eigentlich fast alles, dass das Leben im Web vereinfach, sind ja nun Datenschutztechnisch mit zig abfragen zu bestätigen bzw nicht mehr erlaubt. Vermutlich fällt das Anzeigen des Onlinestatuses in diversen Programme dann auch unters Messer. Facebool Messanger usw.
Für alle, die nicht selbst ihren Blog hosten bedeutet das natürlich einen nicht gerade geringen Grad der Unsicherheit. Was kann ich als Betreiber des Blogs machen und was ist Aufgabe des Hostes. Ich selbst habe weder Zugriff auf die gesammelten Daten noch die Möglichkeit festzustellen, welche Daten wirklich gesammelt werden. Natürlich binde ich gewisses Widgets ein, um die Präsenz meines Bloggs auch im Social Media Bereich zu erreichen. Impressum und Datenschutzvereinbarungen sollten auch überall stehen.
Ist es vielleicht Absicht? Will man durch dieses Gesetzt die vielen kleinen Berichterstattungsblog, die sich kritisch äußern, abmurksen und damit die großen Verlage schütze? Nicht zu vergessen, dass Regierungsseiten natürlich davon ausgenommen sind. Zugleich schreien Sicherheitsminister nach der Totalüberwachung des Volkes.
Für mich und meinen kleinen Blogg habe ich daher entschieden, das vorerst alles wie gewohnt weiterläuft. Ich warte nach wie vor auch auf eine Antwort von WordPress selbst, inwiefern ich als Nutzerin was machen kann. Im schlimmsten Fall stelle ich den Blog am 25.04.2018 auf Privat, bis sich der Sturm gelegt hat.
schnurrig
Neko
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