Und als ich den Pfad verließ, tauchte ich ein in die Welt der Mythen und Sagen. Im Schatten der Wälder, wurde mir bewusst woher Geschichten um Elbe, Feen und Zwerge kamen. Den hier Abseits der Zivilisation flüstern die Bäumen noch. Hier hört man den schrillen Schrei des Falken noch in seiner vollen Pracht und nur hier kann man verstehen.
Als ich heute Nachmittag so durch den Wald gelaufen bin, mich von den Klängen und Eindrpcken habe bezaubern lassen, habe ich angefangen mich etwas zu fragen. Wie würde wohl jemand anders, in meinem Fall Neera, das alles Erleben?
Sind doch ihre Sinne ungleich schärfer als die meinen. Wie würden sie den Geruch von Nadelbäumen und feuchter Erde wahrnehmen? Oder den feuchten Grund unter ihren Pfoten? Was würden ihre Augen noch alles erblicken und ihre Ohren hören? Würde sie bei jeder Blume neugierig stehen bleiben um daran zu riechen? Würde sie den Schmetterlind der dort auf dem Gas sitzt überhaupt bermerken?
Wie würden sie auf den schrillen Schrei des Falken reagieren oder auf den Vogel der gerade über den Weg hüpfte? Oder wie würde sie auf den kleinen Wasserfall am Wegesrand reagieren?

Zusammengefasst kann ich jedenfalls sagen, dass ich durch diese Gedankegänge ein tieferes Verständniss für meinen Charakter entwickelt habe und jede Menge guter Ideen. Damit lassen sich bestimmt ein paar Seiten füllen
schnurrige Grüße
Neko
PS: Damit ist „Katzenkrallen“ auf Seite 57 mit 35 533 Wörtern angelang



