Ja, richtig wie die Katz und nicht für die Katz 😛
Wobei der Unterschied nicht immer sichtbar ist 😉
Damit ist allerdings gemeint sich jetzt vor dem Schreibgerät faul zusammen zu rollen! Ich beziehe mich hier auf meine Art eine Geschichte / Buch zu schreiben und zwar Intuitiv! Und alleine für diesen Satz würde mir ein Verlag vermutlich das Fell über die Ohren ziehen.
Trotzdem schreibe ich rein nach Gefühl. Ich habe weder einen festen Plan noch sonst großartig irgendwas im Kopf. Hin und wieder passiert es, dass ich eine Szene vorher im Kopf durchspiele und noch während meine Finger über die Tasten gleiten ändere ich alles um. Improvisation ist bei mir das Gebot des Tastenanschlags.
So zu schreiben hat natürlich Vor und Nachtteile. Aber dazu später, erst möchte ich einmal meine Arbeitsschritte aufzählen:
- Idee
- Abfilmen
- Schnitt und Special Effekts
- Veröffentlichung.
Vier kurze Punkte und ich habe absichtlich Begriffe aus der Filmindustrie gewählt, weil es einfach passend ist. Zu Punkt 1 muss ich ja nichts sagen. Am Anfangs steht immer die Idee.
Punkt 2 bedeutet einfach, dass ich die Geschichte schreibe. Hin und wieder muss ich etwas nachlesen oder ganz selten dass ich einen Teil editiere. Im Grunde schreibe ich einfach vor mich hin.
Punkt 3 ist die Nachbearbeitung. Fehler korrigieren, eventuell Absätze und teile umschreiben, das ganze mehrmals durchlesen und Logikfehler ausräumen. Und natürlich die Gestaltung des Covers und das ganze andere Zeug das man für ein Buch sonst noch so braucht. Das ist für mich ein besonders wichtiger Punkt! Ohne den geht gar nichts!
Punkt 4 ist wieder selbsterklärend.
Einige Autoren werden sich jetzt fragen wie ich so ganz ohne Planung eine zusammenhängende Geschichte schreiben will. Dazu kann ich nur eines sagen: Keine Ahnung, es geht einfach.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich meine Szenen sehr gut visualisieren kann und ohne Probleme auch größere Zusammenhänge im Kopf behalten kann. Möglicherweise ist es auch natürliches Talent. Ist aber eigentlich auch egal. Solange mir niemand vorschreibt wie ich zu schreiben habe, schreibe ich eben so.
Was allerdings das tolle an dieser Art zu schreibe ist, ist das man manchmal selbst überrascht ist, welche Wendung die Geschichte nimmt. Wenn sich die Charaktere und die Geschichte plötzlich irgendwie verselbstständigen und man nur noch schreibt was sie eben machen ist das schon ein ganz besonderes Gefühl. Und hey, wenn ich schon überrascht bin, was müssen erst etwaige Leser überrascht sein?
schnurrig
Neko
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