Dank der Verlegerin vom Wunderwaldverlag mache ich mir mal wieder etwas andere Gedanken und zwar um das aktuelle ganz tolle verramschen von literarischen Werken.
Wenn ich Ramsch und Bücher höre muss ich als erstes an diese kleinen Bastei Hefromanchen denken. So Sachen wie Doktor Stefan Frank – Der Arzt dem die Frauen vertrauen. Das solche Sachen zu Schleuderpreisen verhöckert werden kann ich ja wirklich verstehen. Die Seitenanzahl und der Unterhaltungswert sind ja nicht sehr berauschend.
Scheinbar ist aber jetzt in Mode alles zu Schleuderpreisen zu verkaufen und sich trotzdem über Amazon und wen sonst noch alles zu mokieren. Jedenfalls stellen sich bei mir die Nackenhaare auf wenn ich daran denke, dass ein Werk das mehrere Monate Arbeit in sich trägt zum gleichen Schleuderpreis verlauft wird wie eines, dass nur in ein paar Wochen entstanden ist. Ist doch irgendwie verdammt frustrierend.
Andererseits sind Schleuderpreise und hohe Absatzzahlen eigentlich genau das, was man braucht um eine Fanbase zu schaffen. Trotzdem WILL ich einfach nicht meine Werke zu diesen Bedienungen anbieten. Ich hab an meine Arbeit gewisse Ansprüche und daher sollen die Werke auch entsprechend gewürdigt werden.
Meine Entscheidung in der Hinsicht ist nun auch recht eindeutig. Ganz im Sinne meines kleinen Projekts „Buch VS Kurzgeschichte“ werde ich einfach Bücher entsprechend mit einem höheren Preis anbieten während Kurgeschichten zu Schleuderpreisen kommen. Vielleicht schlage ich ja damit zwei Fliegen mit einer Klappe.
schurrig
Neko
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