Katzenupdate am 28. 01. 15

So! Wie versprochen lässt sich Pfötchen von den Schneemaßen nicht aufhalten und führt ihre Geschichte fort! Hier findet ihr alles was bisher passiert ist.

Pfötchen und ich freuen uns natürlich wie immer über Kritik, Wünsche, Anregungen, Kuscheleinheiten und anderes.

Das unverwechselbare Geräusch von Frühstück weckt mich schließlich auf. Mit zuckenden Ohren lecke ich mir über die Nase und strecke mich ausgiebig ehe ich mich der Katzenwäsche hingebe. Erst als mein Fell wieder schön glänzt hüpfe ich von dem weichen Kissen, strecke mich nochmal und kratze kurz mit meinen Krallen über den Boden. Dann geht es auch schon mit aufgerichtetem Schweif in den Futterraum. Auf dem Weg dahin steigt mir auch schon dieser bittere Geruch von diesem Zeug in die Nase, das manche Menschen scheinbar zum Wachwerden brauchen. Außerdem riecht es nach warmer Milch und nach Blut!

Das bedeutet mein Essen kann auch nicht mehr weit sein. Ich flitzte regelrecht in den Raum hinein und verliere kurz die Haftung. Unerwartet rutsche ich über den Boden und an meiner Schüssel vorbei direkt gegen die Wand. Davon lasse ich mich aber nicht aufhalten! Kaum dass ich wieder die Chefin meiner Beine bin, stehe ich schon vor der Schüssel und schnupperte neugierig daran. Das Lachen meines Menschen stört mich dabei gar nicht! Aber noch bevor ich mich an mein Fresschen machen kann, streichelt sie mir sanft über den Rücken und meint: „Nicht so eilig, futtert dir doch niemand weg, Cleo.“ Das mag schon sein, aber es riecht einfach so verdammt lecker! Genüsslich schnurrend mache ich mich über mein Fresschen her.

Anschließend gibt es noch ein paar Schlückchen Milch und nachdem ich mich auch wieder sauber gemacht habe, gehe ich auch schon auf die Suche nach meinen morgendlichen kraul, schmuse und Kuscheleinheiten. Die Gelegenheit ist auch schnell ausgemacht, immerhin sitzt mein Mensch mit einer Tasse am Tisch und nippt immer wieder daran. Zugleich starrt sie schon wieder in das leuchtende Teil. Ich frage mich wirklich langsam was es damit auf sich hat. Nichts desto trotz schleiche ich schnurrend an und nehme Maß. Vorsichtig bringe ich mich in Stellung, spanne meine Muskeln leicht an und springe dann mit einem gewaltigen Satz ab!

Purrfekt gezielt lande ich genau im Schoß meines Frauchens und kann mich auch dort nach einem frechen Miau zusammenrollen. „Huch! Wer will denn da Schmusen?“, fragt sie überflüssigerweise ehe sie anfängt mir den Kopf zu kraulen und mir über die Ohren zu streicheln. Oh, wie ich es liebe wenn ich zwischen den Ohren gestreichelt werde und den Rücken entlang und dann über den Bauch! Ich könnte das den ganzen Tag lang genießen. Einfach nur gekrault und gestreichelt werden und dabei langsam eindösen. So lässt sich der Tag doch gut starten. Ein leckeres Frühstück und anschließend sich einfach nur verwöhnen lassen. Genüsslich strecke ich die Pfoten aus und lasse mich weiter liebkosen.

Leider endet die morgendliche Kuschelstunde viel zu früh. Zumindest für meinen Geschmack. Frauchen hebt mich sanft hoch, haucht mir ein Küsschen auf den Kopf und setzt mich auf den Boden. „Tut mir leid, Süße, aber ich muss noch was erledigen. Sei eine brave Mietze und stell nichts an.“, meint sie noch schmunzelnd und wuschelt mir noch über den Kopf ehe sie mich in dem Fresszimmer alleine lässt. Kurzerhand tapse ich wieder ins Schmusezimmer, mache es mir dort bequem und genehmige mir ein sehr ausgiebiges Bad.

Nach geschätzten zwei Schläfchen mache ich mich auf den Weg in meinen Garten. Scheinbar ist über Nacht noch viel mehr von dem weißem Zeug herunter geschwebt und sich anschließend nieder gelassen. Kaum das ich durch die Klappe bin, versinke och auch schon bis zu den Knien in dem Zeug. Brrrr, ist das Kalt! Eilig tapse ich durch den Garten bis zur Mauer und schaue nach oben. Auch dort liegt das Zeug hoch. Missmutig und ein wenig angefressen nehme ich nun doch den etwas leichteren Weg. Und zwar den, der von meinem Menschen zum Großteil vom Zeug befreit wurde. Allerdings bietet mir das nicht die gewünschte Übersicht über mein Revier!

Schnell drehe ich auch schon wieder um, laufe in meinen eigenen Spuren zurück und springe aus dem Laufen heraus auf die Mauer. Ein voller Erfolg! Ich bin oben auf, allerdings komplett mit dem kalten Zeug bedeckt. Schnell schüttle ich es ab und lasse dann meinen Blick über mein Reich schweifen. Alles ist weiß und nur ein paar Spuren sind zu sehen. Zufrieden stolziere ich über die Mauer und stapfe durch das weiße Zeug bis ich an der Ecke ankomme. Dort wird mein Blick von der Laterne ganz in den Bann gezogen. Gefrorenes Wasser hängt an den Rändern herab und die Sonne blinkt und glitzert wunderschön darin.

„Hey! Pfötchen! Pfötchen! Träumst du schon wieder vor dich hin?“, dringt Weißpfotes Stimme laut an mein Ohr und erschrickt mich so, dass es mich fast von der Mauer geworfen hätte. Ich konnte mich aber gerade noch an der Kante festhalte und mich wieder hochziehen. Allerdings bin ich nun wieder von dem weißen Zeug bedeckt. „Weißpfote! Du sollst dich doch nicht immer an mich ranschleichen!“, murre ich und schüttle mich gut durch. „Tut mir leid, aber du starrst immer so abwesend in die Luft wenn ich komme. Kann doch nichts dafür, dass du mich nie bemerkt.“, entgegnet er etwas kleinlaut und auch ein wenig verletzt klingend.

„Schon gut, war auch nicht böse gemeint. Du hast mich nur so überrascht.“, antworte ich möglichst freundlich und springe von der Mauer. Gleich darauf schmiege ich mich sanft schnurrend an Weißpfote und lecke ihm sanft über den Kopf. „Nicht böse sein, ja?“, flüstere ich leise. Er sieht mich erst ein wenig schief an, kuschelt sich dann aber auch an mich und leckt mir über den Rücken. „Könnte ich doch nie“, meint er schnurrend.

„Also, was machen wir heute?“, frage ich Weißpfoten neckend während ich noch frech an seine Wange knabbere. Kichernd schubst er mich erst einmal ein wenig weg und schüttelt sich anschließend ausgiebig. „Silberfell will, dass ich mit dir zu Sherlock gehe“, antwortet er und wirkt dabei nicht gerade glücklich. Leise kichernde lecke ich mir über die Nase und frage dann verwundert: „Sherlock? Was ist denn das für ein Name?“ Weißpfote holt tief Luft und plustert sich etwas auf.

„Sherlock ist ein gruseliger, alter Kater der alles weiß. Er besteht darauf, dass man ihn Sherlock nennt anstatt, wie alle anderen, bei einem richtigen Katzennamen. Außerdem führt er gerne Selbstgespräche mit einem Doktor Watson und hat generell ein Rad ab. Ich weiß auch nicht warum ich dich zu ihm bringen soll. Aber Silberfell meint, es wäre gut für dich. Zum Glück sind es nur ein paar Schläfchen bis zu ihm.“, erklärt Weißpfote ein wenig ausschweifend und nicht ohne mir das Gefühl zu vermitteln, dass er lieber etwas anderes täte.

Avatar von Unbekannt

About Neko

Freche kleine Katze mit einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten :3 Meow!
Dieser Beitrag wurde unter Geheimnis der Katzen abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to Katzenupdate am 28. 01. 15

  1. Pingback: Katzenupdate am 28. 01. 15 | Lesbar und Texterei von Texthase Online

Hinterlasse einen Kommentar