Ein kleiner Beitrag und die Anschließende, kurze Diskussion haben mich jetzt dazu gebracht mal eben Avalon zu behandeln. Mit dem Thema habe ich mich im wegen meiner Pendragon Chroniken recht intensiv auseinander gesetzt.
Über Avalon selbst gibt es nicht soo viele Informationen, da die Insel selbst nur in verbindung mit der Tafelrunde und König Arthus auftaucht. Zumindest unter dem Namen Avalon. Historisch betrachtet dürfte es sich dabei um die heilige Insel der Druiden im Norden von Wales gehandelt haben. Diese wurde allerdings bei der INvasion der Römer in Schutt und Asche gelegt.
Ein weitere historische Ort wo sie liegen könnte, wäre die Abteil von Glastonbury. Die Abtei selbst ist ebenfalls in manchen Arthus Geschichten vorhanden. In „Die Nebel von Avalon“ teilen sich die beiden Orte sogar den selben Standort.
Dann gibt es noch die Überlegung, das Avalon irgendwo eine römische Siedlung für pensionierte Generäle war. In dem Fall wäre natürlich Arthus nicht wirklich auf dem Feld tödlich verwundet worden. Und er kann auch nicht wiederkommen.
Für mich selbst klingt die erste Variante irgendwie am Sinnvollsten. Demnach ist Avalon einfach eine Insel, die zugleich ein Heiligtum der Druiden war. Sie wird auch die Insel der Seligen genannt, oder etwas in der Richtung. Dabei handelt es sich aber um eine recht große Insel.
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Demnach wäre Avalon gar keine so kleine Insel in den Nebeln gewesen. Apropos Nebel. Die ganze Sache mit den Nebeln ist auch so irgendwie typisch Britisch oder? Keine Geschichte in England ohne Nebel.
Gut, damit wären wir mal vom historischen Punkt weg. Der ist abgehackt. Mythologisch gesehen gibt es aber über Avalon auch nicht sonderlich viel zu sagen. Man kann es nur durch die Nebel erreichen und das auch nur die Gläubigen. Je nachdem welchen Quellen man glauben will. Dafür wird es auch gerne als Herz Brittanien bezeichnet oder die weiße Insel. Hier dürfte sich die Legendbildung recht frei entfaltet haben.
In den Legenden der Tafelrunde ist Avalon immer ein Ort der Macht, beschützt von der Herrin vom See. Es ist ein Ort der Magie, der Macht und der Sidhe. Wie gesagt, je nach Quelllage. Es deutet jedenfalls immer auf eine enge Verbindung zu den keltischen Wurzeln Britanniens hin. Und am ende geht der einstige und zukünftige König tödlich verwundet nach Avalon um wiederzukehren wenn Britannien ihn braucht.
Avalon spielt in Film und Fernsehen gerne die Rolle eines Klosters, Stätte der Priesterinnen, Schattenreich der Tafelrunde und alles andere, was man eben gerade nicht so ganz erklären kann. Dabei ist sie auch oft der Ort, wo der heilige Gral aufbewahrt wird oder wurde. Der Gral selbst ist mit dem Kessel aus der keltischen Mythologie recht identisch. Wobei ich ja auch den Gral irgendwie optisch ansprechender finde.
Gut, kommen wir zum Schluss kurz zu meiner Interpretation der ganzen Avalon Geschichte. Für meine Pendragon Chroniken spielt Avalon eine wichtige Rolle. Nach der Eroberung der Insel Mona durch die Römer haben sich die Überlebenden Druiden und Priesterinnen an die Sidhe gewandt. Oberon, deren König, erlaubte ihnen sich auf Avalon nieder zu lassen. Die weiße Insel spielt dabei eine wichtige Rolle, da sie im Nebel zwischen der Welt der Menschen und der der Sidhe liegt. Da Avalon ein Ort großer Macht ist, blühen die Priesterinnen dort regelrecht auf. Die Insel selbst ist für jene, die ihr Geheimniss und die Pfade dorthin kennen, von überall in Britannien durch die Nebel zu erreichen.
Während die Insel erst nur eine eher unbedeutende Rolle spielen wird, wird ihre Bedeutung um Laufe der Geschichte stetig wachsen. Sie ist das Herz Britanniens und bekommt auch die entsprechenden Beachtung von mir. Viele Ereignisse werden dort Angestoßen.
So, das wars von mir und Avalon erstmal.
Schnurrig
Neko
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