Vom Schreiben leben

Das wünscht sich natürlich jeder Autor, von den geschaffenen Werken leben zu können. Und es gibt auch genug die es geschafft haben. Aber was braucht man dazu?

Ich hab jetzt selbst noch keine Erfahrung in die Richtung und alles was nun folgt ist als reine Hypothese zu betrachten.

Also gehen wir einmal davon aus, dass von jedem verkauften Exemplar 3€ nettogewinn übrig bleiben. In dem Fall würden 500 verkaufte Exemplare pro Monat ein ganz passables Auskommen sichern. Natürlich werden sich im Verkauf Schwankungen einstellen.

Die nächste Frage ist, wie viele Werke braucht man um jedes Monat um die 500 Stück abzusetzen? Ehrlich gesagt ich hab nicht die blasseste Ahnung. Könnte sein das bereits 2 für eine Weile reichen oder dass man 10 braucht. Aktuell hab ich nicht Mal Ahnung was so realistisch für Monatsverkäufe ist.

Eigentlich auch egal. Ich hoffe das recht bald selbst rausfinden zu können *schmunzelt*

bis dahin
Schnurrig
Neko

 

Nachtrag: Laut einem Link, der mir von einer Freundin zugewendet wurde, darf man beim selfpublishing mit einem Buch von einem Umsatz irgendwie bei den 500 Euro ausgehen.

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About Neko

Freche kleine Katze mit einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten :3 Meow!
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12 Responses to Vom Schreiben leben

  1. Avatar von Textflash - Michaela Stadelmanns Autorenseite Wunderwaldverlag sagt:

    3 Euronen pro Exemplar sind schon eine ganze Menge – man sollte eher mit Beträgen unter 1 Euro netto rechnen. D. h. es sind auf jeden Fall noch Honorartexte nötig, um vom Schreiben leben zu können. Der einfachste, wenn auch nicht leichteste Weg, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ist der Weg zur Lokalzeitung, wo man als „Auftragspinsler“ Zeilengeld bekommt.
    Was die verkauften Exemplare angeht, hat die Anzahl pro Jahr übrigens eine wesentlich motivierende Wirkung 😉 Auf jeden Fall danke für diesen Post, das werde ich nach der Sommerpause mal aufgreifen, so als Butter bei die Fische, wie die Verkaufszahlen bei Hobbyautoren wirklich aussehen und wie viele Märchen darüber kursieren.

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    • Auf den Beitrag freue mich jetzt schon.

      Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mit den 3 Euronen davon ausging auf Amazon mit 70% zu veröffentlichen. Was, laut meiner Rechnungen von 90% von 70% vom Verkaufspreis entspricht. Das sind dann bei 3 etwa 4,8€. Gültig für Österreich.
      Ich hoffe allerdings Ende September bereits selbst Erfahrung und Zahlen gesammelt zu haben. 😉

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      • Avatar von Textflash - Michaela Stadelmanns Autorenseite Wunderwaldverlag sagt:

        Wenn die Zahlungsmoral der Käufer so bleibt, wie sie ist, sind 4,80 € um ein Vielfaches zu hoch angesetzt. Die 99-Cent-E-Books gehen wie geschnitten Brot, der Rest entwickelt sich meist zum Ladenhüter. Geiz ist leider geil, aber wenn genügend Leute kaufen, dann kommt auch ein nettes Sümmchen zusammen.
        Das gilt übrigens auch für Printausgaben, je teurer, desto schwerer lasten sie in den Regalen. Leider!

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      • *guckt schief* In dem Fall frage ich mich, wie sie die 2,60€ mindestlängenbücher verkaufen. Liegt vielleicht am Thema…
        Naja… mal schauen wies wirklich wird. Aber 0,99€ für 150 A4 Seiten kommt mir etwas wenig vor. Davon abgesehen haben diverse Tipps darauf verwiesen das für die viele der 99 Cent Preis auf eher mindere Qualität hinweist.

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      • Avatar von Textflash - Michaela Stadelmanns Autorenseite Wunderwaldverlag sagt:

        Achtung, jetzt kommt ein Killerkommentar von der Verlegerin: Meine Verkaufserfahrungen – inzwischen auch schon über 7 Jahre – sagen, dass der Preis entscheidend ist und im Blätterwald viel fabuliert wird, besonders auf den Tipps-Seiten, die von ambitionierten Autoren administriert werden 🙂 (Und ich weiß, es wird jetzt wieder einen Shitstorm geben … aber ich mag die Meinungsfreiheit.)
        Das mit den Mindestlängen ergibt sich meiner Erfahrung nach aus den verschiedenen Preismodellen bei Amazon bzw. anderen Zwischenhändlern.
        Und natürlich sind 99 Cent wenig. Aber die Spirale hat sich bei der Belletristik inzwischen so weit nach unten gedreht, dass man abwägen sollte, was einem wichtiger ist: niedrige Verkaufszahlen, dafür aber wenige ausgewählte und wirklich interessierte Leser, die auch mal mit dem Autor diskutieren – oder hohe Verkaufszahlen, weil zufällig jemand auf den Titel gestoßen ist und das E-Book „mal mitnimmt“. Inzwischen haben sich hier leider die Österreicher den Deutschen angeglichen und „ramschen“ ganz gern mit bei dieser Schleuderpreis-Parade.

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      • Mir stellt sich gerade das Fell auf!
        Bei einem Verkaufspreis von 99Cent … kann man da also Autor, geschweige den als Verlag noch kostendeckend Arbeiten?
        Und Bücher als Ramschware…. dazu nur eines: Kopf -> Tisch -> Bumms

        Da muss sich niemand mehr wundern wenn Autoren „verhungern“ und es nur noch kurze Geschichten um 89Cent gibt… 30 – 60 Ebook – Seiten knallt man eben doch in 2 – 4 Wochen mal eben raus… ist dann im Endeffekt lukrativer als wenn man 3 Monate an einem Buch für 99 Cent sitzt. Da kommt mir wirklich das gruseln.

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      • Avatar von Textflash - Michaela Stadelmanns Autorenseite Wunderwaldverlag sagt:

        Oder man wartet darauf, dass der Trend sich wieder umkehrt. Es war schon schlimmer.

        Die meisten Autoren, die sich mit den 99 Cent nicht abfreunden können, scheinen irgendwann frustriert aufzugeben (ist nachvollziehbar). Andere fragen sich, was sie ändern können, um trotzdem ihren Schnitt zu machen. Ausdauer ist eine Sache, die einem in ein paar Jahren viele Leser bescheren kann – wenn man seinen Stil gefestigt, seinen Wortschatz erweitert und sein Netzwerk geknüpft hat (das Übliche eben). Aber Ausdauer ist nicht jedermanns Sache. Und natürlich muss man ein wenig Glück haben.

        Fazit: Erst mal braucht man Masse, d.h. längere oder kürzere Texte, dazu kommt die konsequente Präsenz im Internet. Das wissen eigentlich alle, die schreiben und damit Geld verdienen wollen, aber kaum einer hat Lust, sich der „Sekundärliteratur“ über sich und sein Werk widmen. Obwohl man dann genau das täte, was man sich wünscht, nämlich schreiben, schreiben, schreiben. Und irgendwann stimmt dank der Masse auch die Kasse.
        Das ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ist essentieller Teil der Werbepsychologie, die auf gesundem Menschenverstand basiert. Ich glaube, ich sollte mal wieder ein entsprechendes Seminar veranstalten …

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      • Avatar von Textflash - Michaela Stadelmanns Autorenseite Wunderwaldverlag sagt:

        Apropos, weil mir gerade die Idee kam – und ich gerade aufgrund des Urlaubs nichts anderes im Kopf habe, werde ich für die nächsten Tage zwei Probeposts zum Thema „Werbung“ platzieren. Mal sehen, ob und wie sich das auf die Verkaufszahlen auswirkt (und es darf gern nachgeahmt werden).

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  5. Avatar von PaulaGrimm2412 Texthase Online sagt:

    ’nabend zusammen,

    als Paula Grimm habe ich viele Stimmen, da gibt’s auch leichtes Lesefutter. Darum denke ich darüber nach, ob ich nicht ein paar ältere Sachen, z. B. über dielese- und schreibkundigen Tiere weiter schreiben soll, denn sie gehen leicht von der Hand und machen Lesern einfach nur Spaß. Die Schwergewichte wie Orca: Zeit der Schatten oder der Felicitasroman rücken dann nach. Außerdem machen mir Schreibjobs wie das Schreiben für Zeitungen, andere Blogs oder auch das Verfassen von Rezensionen nichts aus. Was man aber vielleicht auch noch bedenken sollte, ist, dass man, wenn man ein Buch herausgebracht hat, allein oder mit dem Verlag auch Lesungen oder andere Veranstaltungen machen kann, die etwas zum Lebensunterhalt beitragen.

    Liebe Grüße

    Christiane (Texthase Online)

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