Was ist wohl die größte Angst eines Autoren? Ich würde sagen da gibt es zwei heiße Anwärter:
- Der unwiederbringlichen Verlust eines Werkes im Ganzen oder auch nur eines Teils.
- Der Diebstahl eines Werkes (Schwarzkopien oder wie auch immer man es nennen will.)
Beide Punkte gehen teilweise Pfote in Pfote. Immerhin war es noch nie so einfach etwas zu kopieren. Mir persönlich ist allerdings Punkt 1 wesentlich wichtiger. Wenn ich einmal etwas geschrieben habe und es ist dann weg, bekomme ich es nie wieder gleich hin.
Es gibt mehrere Methoden seine Daten vor dem digitalem Nirwana zu schützen. Man kann mehrere Backups auf unterschiedlichen, externen Festplatten machen oder auf CD brennen und hoffen dass man das sichern nicht vergessen hat. Ich selbst nutze schon seit einigen Zeit OneDrive von Microsoft. Nicht nur um die Daten gesichert zu wissen, sondern ich um sie über mehrere Geräte synchron zu halten.
Ganz egal welchen Cloud Dienst ihr verwenden wollt, seit euch immer sicher dass irgendwer vielleicht auf eure Daten zugreifen könnte. Allerdings wurde zumindest Microsoft noch nicht gehackt. Für die ganz paranoiden empfehle ich Passwortgeschützte Dateien oder verschlüsselte Archive wie man sie mit 7zip erstellen kann.
Clouddienste haben neben dem Vorteil des sicheren Backups auch noch nein Versionsverlauf. Das kann einem ganz schön das Fell retten!
Ich möchte jetzt niemanden dazu bewegen auf eine Cloudlösung zu setzen, aber es bietet schon seine Vorteile. Das mir jetzt wer meine Buchideen klaut fürchte ich weniger.
Es gäbe natürlich auch noch die Möglichkeit sich selbst eine Cloud zu basteln. Nur wenn die Hardware eingeht hat man wieder ein Problem.
Die ganze Sache sollte man aber auf alle Fälle nach eigenem Geschmack auswählen. Für mich ist die Cloudvarianten auch deshalb geeignet, weil ich damit meine Werke jederzeit abrufbar habe. Sollte mir also Mewis über den Weg laufen und mich fragen wie weil ich bin, kann ich mit ein paar einfachen Klicks den aktuelle Stand auf mein Handy laden und vorzeigen. Der Nachtteil: Theoretisch könnte jemand meine Werke klauen.
Wie gesagt muss es jeder selbst entscheiden und des gibt ein paar Möglichkeiten dem Diebstahl vorzubeugen. Normalerweise wird auf den Clouds der großen Anbieter nichts geklaut, höchsten von der NSA zusatzgesichert. :3
schnurrig
Neko



Oder zwei USB-Sticks neben der Festplatte. Einer bleibt beim Rechner und einer wandert in der Hosentasche mit durch die Welt. 😉
LikeGefällt 1 Person
Musst nur immer aufpassen dass auch alles aktuelle drauf ist und dir niemand die Sticks klaut :3
LikeLike
Automatische Synchronisation und Passwort geschützter USB-Stick der die Daten bei wiederholt falscher Passworteingabe automatisch löscht 😉
Ich habe vor zehn Jahren oder mehr, eine Doku über Waldbrände in Amerika gesehen. Interviewt wurde auch ein Autor, dessen Haus samt all seiner Manuskripte unwiderbringlich niedergebrannt war. Damals habe ich angefangen mich mit der Thematik zu beschäftigen.
Aber sie geht eigentlich weiter, mit der Frage nach der Lesbarkeit digitaler Werke. Wer hat heute noch eine Floppy-Disk, um alte Arbeit lesen zu können. Damals gab es ein Textverarbeitungsprogramm namens Lotus, wer in diesem Format gespeichert hat, kann mit heutigen Programmen die Dateien nicht mehr öffnen.
Wir speichern auf diesen Medien ja keine Worte, sondern nur 0 und 1. Wenn die Hardware und Software zum decheffrieren veraltet sind, sind all diese Texte nicht mehr lesbar. Deshalb gibt es in Amerika eine Organisation die (ich glaube in einem Salzstock) Geräte und Datenträger sammelt, damit die Technik zum Auslesen nicht verloren geht.
Da kann man wochenlang schlaflose Nächte mit haben… 😉
LikeGefällt 2 Personen
Guter Punkt. Man kann sich natürlich auch zu Tode sichern.
Im übrigen gibts es Lotus Notes immer noch 😉
Fall du eine Datei aber mit sicherheit auch noch in 20 Jahren lesen können willst, dann speichere sie einfach als .txt ab. Sollte nicht zufällig der Quantensprung stattfinden, ist die Datei in jedem OS immer noch lesbar.
LikeGefällt 1 Person
Außer der Strom fällt aus… 😉
Dank für den Tipp mit txt. Der Datenträger mit Lotus Notes liegt gut verpackt im Schrank.
LikeGefällt 2 Personen
Die gute alte NSA – da geht nichts verloren 😉 Zur Not einfach mal nachfragen – wie die wohl auf einen Autor reagieren würden, der um seine Dateien bettelt? Das wäre ja fast eine eigene Story wert 😀
LikeGefällt 2 Personen
hihi, wäre mal ne Idee :3
LikeGefällt 2 Personen
(Ich habe endlich herausgefunden, wo man hinklicken muss, um Kommentare zu „liken“ *hüstel *)
Datensicherung ist das A und O, man kann definitv nicht genug sichern. Am besten lädt man tatsächlich etwas in eine sichere Cloud hoch. Und hat eine Sicherheitskopie auf einer externen Festplatte, 2-3 USB-Sticks und einen Ausdruck 😉
Lotus Notes? Es gibt noch Leute, die mit Lotus Notes gearbetiet haben? Heiderzacken 🙂 Das hat mir immer besser gefallen als WORD. Ich benutze es nur noch „heimlich“, wenn keine Konvertierungen nötig sind, wenn z. B. etwas NICHT für eine Verkaufsplattform zurechtgezimmert werden soll.
LikeGefällt 1 Person