Der Mensch und die Angst vorm Anders

Da es wohl gerade in Mode ist sich mit negativen Themen wie Rassismus, Intoleranz und Vorurteilen zu beschäftigen, will ich der ganzen Sache mal versuchen mit einem Objektiven Blick zu begegnen. Vielleicht auch ein wenig aus Katzensicht.

Auch wenn sich der Mensch für die Krone der Schöpfung hält, für den Gipfel der Evolution ist der doch immer noch ein Tier. In den letzten Jahren scheint es allerdings eher wieder in Richtung Rückentwicklung zu laufen. Anstatt die Probleme Objektiv zu betrachten wird mit Hass und Angst reagiert.

Der Mensch ist in der Beziehung wirklich einzigartig. Er verhält sich wie ein Raubtier, indem er auf unbekannte oder ihm Angst machenden Dinge aggressiv und feindselig reagiert. Zugleich aber läuft eine Gruppe von Menschen wie ein dummes Schaf einer vorgezeigten Richtung nach. Wird auch gerne Gruppenzwang genannt.

Wir merken, Grundlegend ist der Mensch ein Raubtier und solche reagieren auf Gefahren in erster Linie aggressiv. Beutetiere dagegen würden bei einer Bedrohung als erstes die Flucht ergreifen. Kommen wir zurück zum Mensch. Wie bereits gesagt ist die erste, natürliche Reaktion auf etwas anderes Aggression. Nach dem ersten Schock aber sollte eigentlich die sogenannte höhere Entwicklung einsetzen.

Anstatt weiter mit Hass und Angst darauf zu reagieren, sollte der intelligente Mensch das Neue beobachten und verstehen. Wie er es jahrhundertelang als Jäger und Sammler auch getan hat. Das traurige ist, dass die meisten Menschen einfach der vorgegebenen Meinungen folgen ohne sich selbst ein Bild zu machen. Hier schlägt das Rudelverhalten durch. Eine Meinung geht von einem Alphatier aus und wird vom Rest des Rudels einfach akzeptiert.

Natürlich gibt es bei der Menge an Menschen auch verdammt viele Alphas und noch mehr die einfach Nachlaufen. Es ist allerdings auch so, dass man jeden Menschen zum Nachdenken animieren kann, indem man ihm nicht alles vorkaut. Der Großteil glaubt aber einfach alles was in den Nachrichten kommt oder was sonst so erzählt wird.

Und hier liegt auch das größte Problem und die Quelle von der ganzen Angst. Die Nachrichten scheinen automatisch von allem Fremden nur das negative aufzugreifen und zu zeigen. Nachrichten sind alles was wir so am Tag hören und sehen.

Aufgeschlossen zu sein ist nicht einfach. Es bedeutet die vorgefertigten Meinungen und die Angst zu hinterfragen und zu kritisieren um sich anschließend selbst ein Bild zu machen. Natürlich ist es wesentlich einfacher und bequemer die Vorgekaute Meinung zu übernehmen.

Warum also wird eigentlich alles was anderes wird erstmal mit Angst und Hass betrachtet? Weil es ein natürlicher Schutzmechanismus ist. Leider bleiben viele Menschen in diesem instinktiven Zustand stecken anstatt das hochentwickelte Gehirn zu benutzen um etwas zu verstehen. Anstatt sich wie ein wildes Tier zu benehmen sollte jeder Mensch seinen Kopf einfach etwas mehr verwenden.

schnurrig
Neko

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3 Responses to Der Mensch und die Angst vorm Anders

  1. Avatar von S. Meerbothe S. Meerbothe sagt:

    Bin bei Dir 🙂

    Liebe Grüße, Silvia

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  2. Avatar von Textflash - Michaela Stadelmanns Autorenseite Wunderwaldverlag sagt:

    Journalismus bedeutet: Bad news are good news. Die guten Sachen interessieren angeblich niemanden. Aber ich suche mir inzwischen auch schon gezielt die guten Nachrichten heraus, weil man mit so viel schlimmen Dingen nicht leben kann.

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  3. Avatar von wiesenirja wiesenirja sagt:

    Gut beobachtet und sehr wahr!

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