Katzenupdate am 18.2.15

Trotz Fasttag gibt es heute natürlich ein Update. Will euch ja nicht zu lange darauf warten lassen, was mit Pfötchen nun passiert. War ja ein eisiger Abschluss für das erste Kapitel. Dafür starten wir nun das zweite! Viel Spaß!

schnurrig
Neko


„Um unserer Aufgabe nachzugehen, müssen wir so viel über unsere Bürden lernen wie wir können. Darum kamen wir einst in ihre Heime, um sie besser beschützen zu können.“ – Wächter Kurzschweif

Eine angenehme Wärme hüllt mich ein. Kurz strecke ich mich genüsslich, rolle mich anschließend wieder etwas ein und lecke mir über die Nase. Ein leises Lachen bringt mich dazu mit den Ohren zu zucken, ehe ich die Augen langsam öffne. Meine Sicht ist im ersten Moment noch ziemlich verschwommen. Es fällt mir schwer etwas genauer zu erkennen. Allerdings dauert es nicht lange bis ich meine Umgebung ausmachen kann. Augenscheinlich liege ich auf einem Kissen, mit einer Decke über meinem Körper und nicht weit von einen dieser komisches, metallenen Dinger die ganz warm sind, entfernt.

Ein kleiner Blick durch den Raum reicht um mir endgültig sicher zu sein, dass ich nicht zu Hause bin. Der ganze Raum ist rustikal eingerichtet, mit dunklen Schränken und massigen Sitzgelegenheiten. Neugierig schnuppere ich ein wenig herum, lasse die Luft zugleich durch meine Nase und Mund eindringen. Der Großteil der Gerüche ist mir unbekannt, aber es ist ein sehr markanter Geruch dabei. „Wieder zurück aus dem Reich der halb erfrorenen?“, kommt eine belustigte Stimme von oben. Mit zuckenden Ohren rolle ich mich auf den Rücken und schaue dann Sherlock ins Gesicht. Er befindet sich auf einem großen, braunen Sessel über dessen Armlehne er mich ein wenig schief beobachtet.

„Sherlock? Ich wollte mich bei dir entschuldigen und … wo bin ich hier?“, frage ich verwirrt umher schauend. Der graue Kater schüttelt sich amüsiert. „Du bist bei mir zu Hause. Ich habe dich schon beim ersten Mal gehört. Aber wie kommt ein kleines Kätzchen wie du auf die Idee bei einem solchen Sturm herum zu rennen?“, fragte er und streckt sich ausgiebig. Dabei mustert er mich wieder einmal sehr ausgiebig mit seinen gelben, intensiven Augen. Etwas unbehagliche winde ich mich unter seinem Blick bevor ich leise Antworte: „Ich dachte nicht, dass es so kalt wird.“ Der graue Kater nickt nur und zieht sich auf die Sitzfläche des Sessels zurück.

Mit einem Gähnen rolle ich mich noch etwas fester zusammen und genieße die angenehme Wärme. Minuten später packt mich allerdings die Neugier. Schnell bin ich auf den Pfoten, lasse ein genüssliches Strecken folgen, ehe ich vorsichtig um Sherlocks Sessel schleiche. Dort oben liegt er, der graue Kater, schaut in ein leuchtendes Ding und berührt es immer wieder mit den Pfoten. Es sieht so ähnlich aus, wie das komische Teil, mit dem mein Frauchen immer herumwerkelt. Kurz Schätze ich die Höhe ab, ehe ich mit einem eleganten Sprung neben Sherlock lande. Neugierig schaue ich auf das leuchtende Gerät. „Was machst du da?“, frage ich den Kater interessiert während ich zugleich daran schnuppere.

Er lächelt leicht und erklärt anschließend: „Ich informiere mich ein wenig über dich. Seit die Menschen diese Geräte mit Berührungssteuerung haben, ist es viel einfacher damit umzugehen. Früher war das immer eine Qual von einer Taste auf die nächste zu kommen.“ Ich lege den Kopf leicht schief während ich zugleich auf das leuchtende Ding sehe. Tatsächlich ist dort eine Katze zu sehen, die mir recht ähnlich sieht. „Warum über mich?“, frage ich erneut neugierig. Sherlock lacht leise, wischt ein paar Mal über das Gerät und meint dann breit grinsend: „Weil du keine Durchschnittshauskatze bist und wenn die Angaben hier auch nur halbwegs Stimmen, wird dich in ein paar Monaten niemand mehr durch die Gegend werfen. Allerdings bedeutet das auch, dass du alles andere als unauffällig sein wirst.“

„Sherlock?“, frage ich nach ein paar Minuten des Schweigens vorsichtig, „Wie komme ich denn nun wieder nach Hause?“ Der graue Kater schaut mich einen Augenblick lang irritiert an. „Oh, nach Hause. Natürlich. Hätte ich nun fast vergessen. Der Sturm ist abgeklungen. Es sollte kein Problem sein für dich wieder nach Hause zu kommen. Vorausgesetzt du legst dich nicht irgendwie zum Schlafen hin“, antwortet er mit leicht amüsiertem Ton. Nickend hüpfe ich von dem Sessel nur um dann wie angewurzelt stehen zu bleiben. Sherlock scheint mich aber dieses Mal nicht vergessen zu haben. Einen Moment später landet er neben mir auf dem Boden und zeigt mir den Weg zur Katzenklappe. Kaum draußen, höre ich ihn noch sagen: „Wir sehen uns dann Morgen zum Training.“ Noch bevor ich fragen könnte, was für ein Training ist der Kater aber auch schon wieder weg.

Etwas mulmig schaue ich auf die weiße Landschaft. Zum Glück kann ich den Hügel mit dem seltsamen Gebäude recht schnell erkennen. Daher ist es auch kein Problem den Weg nach Hause zu finden, allerdings liegt eine Menge weißes Zeug im Weg.

Über Neko

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