Katzenupdate am 25.02.15

Jaha! Es ist schon wieder Mittwoch und das heißt es gibt eine Katzenupdate! Wie immer ist der Rest hier zu lesen.

Und ebenfalls freue ich mir über Wünsche, Anregungen, Beschwerden, Spenden, Streicheleinheiten und so weiter. Viel Spaß beim Lesen.

schnurrig
Neko


Zum Glück ist nichts mehr von oben gekommen und der Wind hat auch nachgelassen. Ich schaffe es noch relativ warm wieder zurück in mein Revier, wo ich mich sofort nach drinnen verziehe. Dort mache ich es mir im Kuschelzimmer zwischen den Kissen richtig schön gemütlich. Faul liege ich dort mit geschlossenen Augen zwischen den Kissen und rege mich nur ganz wenig, so kuschelig habe ich es gerade.

„Cleo! Komm her, wir haben Besuch“, dringt nach einer ganzen Weile die Stimme meines Frauchens an meine Ohren. Kaum dass die Worte verhallt sind, bin ich auch schon Hellwach! Mit aufgestellten Ohren und Schweif schaue ich aus meinem Kissenversteckt hervor. Im nächsten Moment hüpfe ich auch schon über den Boden bevor ich mit voller Geschwindigkeit in Richtung meines Frauchens renne.

Mein Sprint kommt allerdings zu einem spontanen Stopp als ich sehe, wer zu Besuch kommt. Besser gesagt ich versuche zu Stoppen. Der Boden macht meinem Versuch ein unerwartetes Ende. Statt dass ich zum Stillstand komme, rutsche ich direkt weiter, drehe ich zweimal um mich selbst und ende Schnauze an Schnauze mit diesem weißen Terrier. Einen langen Augenblick starren wir uns gegenseitig in die Augen ehe ich mit einem kurzen Knurren die Flucht ergreife. Dabei ist mir erneut der Boden ein Verhängnis, da ich mit den ersten Schritten wegrutsche bevor ich wirklich Abstand zwischen mich und dem Terrier bringen kann.

„Ich dachte die Katze ist größer als Yeti“, höre ich noch so von hinten. Allerdings gebe ich gar nicht so viel Acht was die Menschen so reden, denn der Yeti ist mir auf den Fersen! Dieser verflixte Hund rennt mir doch glatt nach. Schnell flitze ich ins Kuschelzimmer, springe dort auf die Couch und krieche hinter die Kissen. Er schnüffelt wie verrückt an meinem Versteckt herum während ich versuche mich weiter vor dem Hund in die Ecke zu drücken. Trotzdem will der Yeti einfach nicht aufgeben! Er kommt mir sogar mit seinem wuscheligen Fell sehr nahe, sodass ich ihn mehrmals warnend anknurre oder anfauche. Das scheint ihn zumindest zu irritieren.

Lange dauert es nicht ehe mein Frauchen nebst Besuch ins Kuschelzimmer kommt. Schnell ist der Hund von der Couch weggelockt, was mich wiederum aus meinem Versteck krabbeln lässt. Yeti steht allerdings schwanzwedelnd gar nicht weit weg. Daher nutzte ich den Moment der Ruhe und springe Frauchen direkt in die Arme. Sicher und geborgen, aber vor allem gekrault nutze ich den Moment der Ruhe um zwischen dem roten Fell meines Menschen hindurch einen Blick auf den Besuch zu erhaschen. Nicht auf den Hund, sondern auf den Menschen. Es handelt sich dabei um einen recht großen Mann mit dunkelbraunem Kopffell, welcher einen recht eigenartigen Geruch mit sich herum trägt.

Allerdings ist mir der Schutz in den Armen meines Frauchens nicht lange vergönnt. Relativ kurz nach meinem Rettungssprung kniet sie sich mit mir zu dem Hund nieder. Sanft krault sie mir über das Köpfchen, hält mich aber zugleich direkt vor die Nase von diesem Yeti – Hund! „Komm mir ja nicht zu nahe!“, fauche ich ihn warnend an. Was aber leider rein gar nichts nützt. Kaum das ich ausgefaucht habe, leckt mir der Hund doch mit seiner schlabberigen Zunge direkt über Gesicht. Angewidert schüttle ich mich ausgiebig, bekomme aber fast sofort noch ein zweites Bad mit Hundesabber. Igitt! Knurrend winde ich mich aus dem Armen meines lachenden Frauchens, springe auf die Couch und schüttle mich ausgiebig bevor ich mich an die Katzenwäsche mache um den Sabber aus meinem Gesicht zu bekommen.

Ohja, die Menschen haben natürlich ihre helle Freude während ich mein Fell säubere. Zu allem Überfluss starrt Yeti mich die ganze Zeit mit großen Hundeaugen an. Um meine Katzenwäsche ohne diesen Blick genießen zu können, drehe ich mich leicht genervt um. Daraufhin stößt der weiße Kläffer ein mitleidiges Jaulen aus. „Na gut, du kannst rauf kommen, aber kein Gesabber mehr“, murre ich weichgekocht. Der Terrier hat zwar leichte Probleme rauf zu kommen, schafft es dann mit dem zweiten Anlauf. Fröhlich mit dem Schwanz wedelnd legt er sich dann zu mir.

Na gut, ich gebs ja zu, so übel ist der Bello gar nicht. Mal davon abgesehen dass er sabbert und nach Hund stinkt, ist er ziemlich kuschelig. Was natürlich nichts anderes heißt, als dass ich genüsslich schnurrend so halb auf ihm liege. Wie zu erwarten dauert es auch gar nicht lange bis es blitzt. Menschen! Immer müssen sie alles Blitzen. Ich frage mich manchmal wirklich wofür das gut sein soll.

Nachdem der Besuch nun doch wesentlich angenehmer war, als es auf den ersten Blick aussah, ist es fast schon Schade, dass Yeti wieder weg muss. Allerdings kann ich mich nun wieder auf der Couch richtig breit ausstrecken. „Cleo! Abendessen“, schallt sich kurz darauf melodisch durch das Haus. Nach einem kurzen Gähnen bin ich schon fast wieder hell wach. Kurz noch strecken, dann geht es auch schon in Richtung Futterraum. Eine gute Mahlzeit und ausgiebiges Kuschen später ist der Tag endgültig gelaufen, zumindest für mich. Mein Frauchen scheint noch etwas vor zu haben, aber ich mache es mir in ihrem Körbchen bequem. Gemütlich unter die weiche Decke gekuschelt schlafe ich schnurrend ein.

Während meinem Schönheitsschlafe, der gut und gerne einen halben Tag dauert, werde ich mehrmals sanft gekrault, gestreichelt sowie verlegt. Das wiederum, führt dazu, dass ich am Morgen ganz wo anders aufwache. Nachdem ich mich genüsslich gestreckt habe, tapse ich von meinem Spielzimmer aus zum Futterzimmer. Frauchen scheint schon unterwegs zu sein, aber eine Schüssel mit frischer Milch steht neben meinem Frühstück bereit. Schnell sind die saftigen, rohen Fleischstücke verputzt. Zufrieden lecke ich mir über die Lefzen, bevor ich etwas von der Milch trinke. Nach der anschließenden Katzenwäsche mache ich mich mit aufgerichtetem Schwänzchen auf zur Klappe.

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About Neko

Freche kleine Katze mit einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten :3 Meow!
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5 Responses to Katzenupdate am 25.02.15

  1. Avatar von PaulaGrimm2412 Texthase Online sagt:

    Hallo Neko,

    man sagt, dass nie der Hund sondern der Besitzer das Problem ist. Und obwohl das Kätzchen den Hund nicht mag, habe ich den Eindruck, dass irgendwann der Besitzer das wirkliche Problem wird. 😉

    Liebe Grüße

    Christiane (Texthase Online)

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    • Avatar von Neko Neko sagt:

      *schmunzelt* Da die Herrchen und Frauchen keine wesentlichen Rollen in der Geschichte spielen, muss ich dich wohl leider enttäuschen.
      Davon abgesehen gibt es den Hund wirklich und gehört einer Cousine von mir. Nur Pfötchen gibt es (noch) nicht in der Familie 😉

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      • Avatar von PaulaGrimm2412 Texthase Online sagt:

        Hallo Neko,

        dann hast Du eben eine gute Fährte gelegt, die die Spannung darauf, wovor Pfötchen und/oder die anderen ihre Menschen beschützen. Schließlich soll die Katze ja genau dazu von Sherlock und/oder den anderen ausgebildet werden.

        Liebe Grüße

        Christiane

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      • Avatar von Neko Neko sagt:

        Hihi, und das ohne Absicht :3

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