Geschichtswissen für Zwischendurch: Von Taphephobie, Glöckchen und Herzstichen

Avatar von kaiglaeserWenn Tinte aus den Fingern fließt...

Da es ja aktuell wieder eine Scheintote gab, erinnerte ich mich an folgende historischen Dinge:

Früher, als die Medizin noch nicht so weit war, hatten viele Menschen Angst davor lebendig begraben zu werden (gut, manche haben das auch heute noch). Sowas kam ja immer mal wieder vor. Wer tot wirkte, der war eben tot – zumindest für die Anderen. Da gab es noch keine so festen Regeln wie heute, wann denn jemand für tot erklärt werden kann. Das kam auch wirklich vor – Leichen, die verdreht in Särgen lagen, Kratzspuren usw. fielen auf, wenn aus irgendeinem Grund mal ein Grab/Sarg geöffnet werden musste. Die Angst davor lebendig unter der Erde zu liegen und dort qualvoll zu sterben, brachte die Menschheit auf allerlei Ideen:

– Bereits in der Antike versuchte man vermeintlich tote irgendwie zu reizen, festzustellen, ob sie noch reagierten (was natürlich nicht immer etwas gebracht hat)

– Später…

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