Wenn Tinte aus den Fingern fließt...
Die Swing-Jugend war eine Gegenbewegung während der Zeit, als die Masse der NSDAP folgte. Will heißen: Das waren junge Menschen, die nicht dem Nazi-Einheitsbrei angehören wollten. Die eigene Lebensvorstellungen hatten, sich nach dem sehnten, was der Rest der Welt (vor allem das „verteufelte“ Amerika zu bieten hatten.) Und natürlich nach der Swingmusik. Logisch, sonst hätten sie ja einen anderen Namen. Anfangs hatten sie mit Politik nicht viel am Hut, als man aber gegen sie vorging, änderte sich das bei manchen.
Swing war verpönt, entartet, u.a. weil es für die Nazis „Negermusik“ war. Dass es gar nicht von Hautfarbe o.ä. abhängen musste, wer Swing spielte oder komponierte (siehe Glenn Miller), war egal. Amerika war ja ohnehin der Feind, ein weiterer Grund, warum man Swing nicht sehen und hören wollte. Obwohl es durchaus noch Örtlichkeiten gab, an denen er gespielt wurde – mit deutschen Titeln getarnt o.ä.. Das ließ die Swing-Jugend…
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