Nach ein paar Blicken bei Amazon und den veröffentlichen Produkten in der literarischen Sektion, ist mir etwas recht interessantes aufgefallen. Es gibt relativ viele Kurzgeschichte. Geschichten die gerade mal 15 bis 20 Seiten haben finden sich dort um Preise von 0,99€ bis 3,00€.
Die Sache hat mich dann schon ziemlich ins Grübeln gebracht und im ersten Moment ging mir folgendes durch den Kopf: „Was bist du für ne doofe Nuss wenn du so ewig lange Geschichten schreibst.“
Klarerweise. Ich meine, wenn ich mir den Preis pro Seite durchbrechen, ist eine Kurzgeschichte sogar bei 0,99€ preislich die beste Lösung für einen Autor. Wenn ich 0,05 € pro A5 Seite verlange kann, wäre ich bei meinem aktuellen Projekt Katzenkrallen auf einem Preis von 9,00€ und dabei bin ich erst auf Seite 90. Ich komme dann bei der geplanten Seitenanzahl von 150 (sprich 300 A5 Seiten) auf 15€. Das Zahlt mir doch kein Mensch für ein Ebook!
Außerdem bin ich bei einer Geschichte mit 10 A4 Seite vermutlich mit dem Cover genauso lange beschäftigt wie mit der eigentlichen Geschichte.
Jedenfalls hab ich mir vorgenommen die Sache mit den Kurzgeschichten zumindest einmal zu versuchen, aber sicher nicht teurer als 0,99€, ich will ja niemanden ausrauben. :3
schnurrig kurz
Neko



Die Frage wäre ja viel eher, ob sich denn die ganz kurzen Geschichten auch verkaufen. Einstellen können sie ja noch so viele, wenn sie niemand wll, dann bringt es nichts. Aber interessant. Ich hoffe du berichtest, ob es klappt, wenn du das irgendwann mal testest 😀
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Oh,sie verkaufen sich. Das ist ja das Thema an der Sache. Vielleicht nicht so gut wie längere Bücher, aber dafür kannst du ja in einem Monat 2 fertig stellen.
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Okay, das hätte ich jetzt nicht erwartet. Das überrascht mich…
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Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt.
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Das meiste davon sind Kurze Geschichte, aber keine Kurzgeschichten! 😉
Hinter dem Phänomen steckt wohl zum einen „Psychologie der Preisgestaltung“. („Nicht zu viel, aber noch nicht das Minimum“ …)
Zum anderen die traurige Tatsache, dass kurze Geschichten von vielen “echten“ Verlagen nicht (mehr?) gerne genommen werden.
Was also tun mit den Produkten, die in keiner Anthologie unterkommen konnten? Genau: auf eigene Faust verkaufen. – Übrigens auch als Werbe-Maßnahme für Roman-Autoren empfohlen. 🙂
Irja.
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