im Wandel der Gedanken

Jeder kennt den Ausdruck „in Stein gemeißelt“ und ebenso weiß jeder was damit gemeint ist. Das etwas fest, unumstößlich ist. Heutzutage meißelt man ja zum Glück keine Steintafeln mehr.

Man kann das ganze aber natürlich auch anders auffassen. Etwas das geschrieben wurde, ist fixiert. Und entsprechend ist es nicht immer einfach daran noch etwas zu ändern. Das kann allerdings besonders bei selbst geschaffenen Welten zu Problemen führen. Die meisten Autoren werden damit sicher kein Problem haben, denke ich.

Für mich selbst ist es am einfachsten die Dinge im Kopf zu behalten und mich entsprechend immer wieder mal damit zu befassen bis ich eine zufriedenstellende Lösung habe. Ich schreibe nur ungern alles schon im Vorfeld fest.
Außerdem habe ich irgendwann irgendwo mal gehört, dass Wissen nicht festgeschrieben sein darf sondern es Leben muss. Dasselbe gilt hoffentlich auch für selbst geschaffene Welten.

schnurrig wandelig
Neko

Über Neko

Freche kleine Katze mit einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten :3 Meow!
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2 Antworten zu im Wandel der Gedanken

  1. Wunderwaldverlag schreibt:

    Uaaah … Heißt das, wir sollten es so machen wie Fahrenheit 451 und Bücher auswendig lernen, damit sie nicht in Stein gemeißelt und unumstößlich werden? 😉
    Übrigens habe ich feststellen müssen, dass nicht jeder dieses Idiom kennt, wie viele andere auch – da sollte man was machen, sonst stehen wir uns irgendwann auf der Leitung. Jedenfalls werde ich den Stier bei den Hörnern packen, har har …

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  2. wiesenirja schreibt:

    (Grrrmbll – da schreib‘ ich einen Latschen von Kommentar und poste ihn dann nicht … Ts!)

    Bei Welten hascht da die Katz‘ nach ihrem Schwanz. 😉
    Halte ich nichts fest, schreibe ich vielleicht Murks, der dann nicht zur Welt passt; halte ich zu viel im Vorfeld fest, passt das vielleicht nicht mehr zur Geschichte.
    Kein Problem, wenn man einzelne, voneinander unabhängige Geschichten in „egalen“ Welten schreibt. Sobald man aber Geschichten in einer bestimmten Welt spielen lassen will, muss man notgedrungen „Buch führen“. – Ich jedenfalls weiß nach ein, zwei Jahren nicht mehr, wie ich diesen oder jenen Wald, Ort, Drachen etc. genannt oder beschrieben habe. (Und ja, natürlich halte ich meine Welten „fest“! Was nicht heißt, dass ich nicht ab und zu etwas ändere oder relativiere. ;–) )
    Auch was „realweltliches“ Wissen angeht, so stimmt das Nicht-Festschreiben-Dürfen nur zum Teil. Man muss Wissen ändern können, ja. Aber man sollte immer auf alte Versionen zurückgreifen können, sonst macht man dieselben Fehler wieder, oder man meint sogar, es sei „schon immer alles so gewesen“, wie man es kennt. (Oder jemand erzählt einem Märchen & Propaganda über die Vergangenheit.)
    Übrigens ein ganz großes Potential der digitalen Technik: neues Wissen lässt sich sehr leicht und kostengünstig verbreiten, ohne dass man altes wegwerfen muss. – Wie weit dieses Potential erkannt und genutzt wird, ist wieder eine ganz andere Frage …
    Irja.

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