Ich – Perpetktive und mehrere Protagonisten

Was macht man eigentlich, wenn man eine Geschichte hat und sie aus der Sicht einer Person schreibt und dann plötzlich auf die grandiose Idee kommt, auch mal aus der Sicht eines anderen Charakters zu schreiben?
Antwort: Einfach machen.

Allerdings hab ich eine noch etwas interessantere Idee für so eine Sache. Charaktere erleben ja ein und dieselbe Situation völlig unterschiedlich. Was wäre also, wenn man zwei Charaktere nimmt und sie sich im laufe der zwei Handlungsträge immer mal wieder über den Weg laufen lässt. Problematisch dürften immer die Szenen sein, wie beide Charaktere vorhanden sind. Aber das dürften zugleich auch die Interessantesten sein.

Die Frage ist allerdings eher wie man die einzelnen Übergänge pfothabt. Auf der einen Seite sollte man nicht zu schnell die Charaktere wechseln und auf der anderen sind zu lange Abstände auch nicht förderlich. Ich denke es wäre am besten erst mit einem Charakter kurz vor die Begegnung zu gehen, dann auf den anderen Wechseln und bis nach der Begegnung weiterschreiben bevor man wieder zurückwechselt. So sollte die Szene ohne zu lange Zwischenzeiten aus beiden Perspektiven recht interessant zu lesen sein.

schnurrig
Neko

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5 Responses to Ich – Perpetktive und mehrere Protagonisten

  1. Avatar von ausgesucht ausgesucht sagt:

    Das klingt unerhört interessant. 😉
    Ganz nebenbei: Kennst Du die „Lebensansichten des Katers Murr” von E.T.A. Hoffmann?

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  2. Avatar von wiesenirja wiesenirja sagt:

    Was ist „Perpetktive“? – Purring Pet Activity? ;-))
    (scn!)
    Mehrere Personen + dasselbe Geschehen: hat R. Akutagawa in „Rashomon“ gemacht, wenn ich nicht irre (Verfilmung Kurosawa). Und teilweise Faulkner in „Als ich im Sterben lag“. Und noch wer, auf den ich gerade nicht komme. – Was nicht heißt, dass man das nicht mehr machen soll! Sondern mehr als Anregung, wie andere an diese interessante Aufgabe heran gegangen sind.

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