Der Gruselfaktor

Halloweengeschichten sollen ja natürlich eine gute Prise Grusel oder Horror enthalten. Bei Büchern ist es nicht unbedingt ganz so einfach das passende Gefühl zu beschreiben. Natürlich gibt es auch Meister des Horrorgenres und wir kennen sie ja alle, also muss ich sie nicht mehr erwähnen. Aber was macht eigentlich eine Geschichte gruselig?

Grundsätzlich muss man erstmal Unterscheiden zwischen Grusel und einfach nur abstoßen widerlich aka Splatter. Letzteres ist das eigentlich moderne Horrorgenre, zumindest wenn es um Filme geht. Je mehr Blut fließt, Köpfe fliegen und Gedärm herumbaumelt, desto mehr Horror. Damit sind wir natürlich auch schon bei einem kleinem Problem bei Geschichte. Der herumfliegende Kopf ist nur bedingt Horror oder Grusel. Da die optische Präsentation fehlt, muss man sich eben auf die alten Varianten besinnen. Atmosphäre und Präsentation.

Es ist also wichtig, zuerst das Setting entsprechend vorzubereiten. Nebel und so weiter. Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Geräuschen widmen. Wenn ist ganz ruhig ist, ist es meist ebenso gruselig als wenn man den Schrei einer Eule hören kann.

Je länger man dann das eigentlich Monster oder was auch immer, im Schatten halten kann, desto gruseliger wirkt das ganze.. Hier sollte man sich als Autor daran halten, dass weniger oft mehr ist.

Ein weitere wichtiger Punkt bei Gruselgeschichte ist es auch immer, den zustand der Protagnisten im Auge zu behalten. Kleinigkeiten wie Angstschweißt oder erschrecken wegen einer knarzenden Diele sind bereits Dinge, die die Spannung erhöhen sowie den Gruselfaktor nach oben treiben.

Natürlich ist es heutzutage relativ schwer, etwas wirklich gruseliges zu schreiben. Immerhin sind alle schon durch das Fernsehen abgestumpft. Davon abgesehen setzt die eigene Fantasie natürliche Grenzen im Bezug auf Angst ein.

schnurrig
Neko

Über Neko

Freche kleine Katze mit einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten :3 Meow!
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