Science-Fiction – Wenn man Fantasy mit Fakten untermauert

In den literarischen Welten gibt es ja eigentlich drei Genres, mit denen sich jede Geschichte Klassifizieren lässt, zumindest grob. Interessanterweise ist die Zuteilung dabei auch ganz witzig. Man könnte auch grob sagen, Literatur lässt sich in drei Zeiten einteilen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Gegenwart ist einfach, ne. Aktuelle Technik, Gegebenheit usw. Vergangenheit läuft dagegen so gut wie immer in Fantasy hinaus, aus dem einfachen Grund, dass die Geschichte meist nicht unbedingt die besten Geschichten schreibt. Oder sollte man sagen, der Sieger schreibt die Geschichte? Jedenfalls gibt’s dann noch die Historischen Geschichten usw. Untergruppen, Untergruppen, Untergruppen.

Zukunft ist dagegen Science Fiction. Immer. Aber was ist der große Unterschied zwischen Sci Fi und Fantasy eigentlich? Manche mögen jetzt mit Elfen, Zwergen und Orcs um sich werfen. Andere mit Schwertern und Böger und andere mit Magie. Alles gute Punkte, aber der einzige Unterschied ist, dass man bei Science Fiction die Sachen irgendwo halbwegs vernünftig erklären können sollte. Dagegen ist Fantasy einfach. Magie, is nunmal so.

Wobei auch in im Genre Fantasy gibt es gewisse Dinge, auf die automatisch geachtet wird. Physik. Schwerkraft zum Beispiel. Man geht jetzt zwar nicht soweit, dass man sagt eine Riesenameise könnte gar nicht existieren, weil das Gewicht des Exoskletts sie aber der Größe eines Hundes einfach zermatschen würde, aber man lässt diese alltäglichen Dinge auch nicht außer Acht.

Gänzlich anders ist es bei Science Fiction. Alleine das Publikum erwartet sich eine gewisse Logik. Beispiel. In einer Fantasygeschichte ist es durchaus normal, das kleine Mengen einer Flüssigkeit ohne Kompression bei dem Kontakt mit Feuer eine gewaltige, fast nukleare Explosion auslösen. Mach das mal bei Star Trek, da wirst du auf der nächsten Convention öffentlich gelyncht!

Ich persönlich finde, dass Sci Fi wesentlich mehr von Autor verlangt als Fantasy. Besonders eben auch in der heutigen Zeit wo man alles googeln kann. Es gehört ein wenig mehr Recherche dazu, um die Aspekte richtig darstellen zu können. Phaserwaffen, Lichtschwerter, Warpdrive. Das alles basiert auf Theorien, die nur noch nicht bewiesen wurden. Die älteren Semester werden nun wohl an Star Wars und Terminator zurückdenken und dann wird ihnen einfallen, dass wir heute bereits den kleinen Cousin im Wohnzimmer haben (Staubsaugerroboter) und das voll funktionsfähige Prothesen auch bereits machbar sind.

Jules Verne war vermutlich einer der bemerkenswertesten Sci Fi Autoren. Die Reise zum Mond? Abgehackt. 20 000 Meilen unter dem Meer? U-Boote kennen wir nun schon lange. Zu seiner Zeit war das allerdings Science Fiction. Vermutlich dachte man damals aber einfach, dass der Typ nen Knall hat, aber zumindest kann er schreiben.

Schnurrig
Neko

PS: Die Umfrage auf meiner Patreonseite steht Momenta 1:1, Fantasy und Sci Fi. Abstimmen noch immer möglich.

Über Neko

Freche kleine Katze mit einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten :3 Meow!
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2 Antworten zu Science-Fiction – Wenn man Fantasy mit Fakten untermauert

  1. Dieter schreibt:

    Ich wollte ja auch abstimmen, aber irgendwie hatte er Probleme meinen Facebook-Account zu akzeptieren.

    Also ich wäre ganz klar für Science Fiction

    Gefällt 1 Person

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