Mein letzter, recht futuristischer und technischer, Beitrag zur Hololens und den Möglichkeiten für Autoren ging ja leider ziemlich unter. Trotzdem ist die Technik für mich zumindest ein Grund ein paar Themen intensiver zu behandeln als sonst.
Ich selbst halte eigentlich nicht sonderlich viel von Plotten und Charakterausarbeitung. Das hat allerdings mehrere Gründe. Zum einen ist das diese High Tech Gerät welches ziemlich viele Informationen sammeln, speichern und zusammenfügen kann. Den meisten bekannt als Hirn. Der andere Punkt ist, dass ich es hasse durch Zettel, Ordner oder Datei zu wühlen um die richtige Information zu erhalten. Zwar benutze ich OneNote an sich recht gerne, aber meistens ist es mir dann doch zu anstrengen die Informationen einzutragen und dann wieder zu suchen.
Aber nun zum eigentlichem Thema, dem skizzieren von Charakteren. Manchmal wird es auch Brainstorming genannt. Es gibt ja einige Programme dafür, welche genau dafür ausgelegt sind. Natürlich gibt es auch wieder eines von Microsoft dafür und für noch viel mehr. Allerdings ist Microsoft Visio vermutlich für viele einfach ein zu komplex. Leider habe ich gerade auch kein Charakterkonzept fertig gebastelt um es hier zu zeigen. Das werde ich aber Beizeiten mal nachholen. Wie gesagt möchte ich zumindest für die Charakterblätter ein paar Sachen zusammenstellen um sie dann möglichst mit Hololens praktisch nutzen zu können.
Charakterskizzierung bekommt also garantiert noch einen part 2, freut euch drauf!
schnurrig
Neko



Ich oute mich hiermit offiziell als Exposé- und Charakterblatt-Fan 🙂 Ja, ich gebe auch zu, dass ich inzwischen auf eine ansehnliche Reihe von genervten Autoren blicken kann, die ich bereits mit meinem allerliebsten Exposé-Excel-Sheet drangsaliert habe. Auf der anderen Seite kam bei allen Autoren der Punkt, an dem es nicht weiterging, und plötzlich war es total super, noch mal in der Zusammenfassung – also dem Exposé – nachlesen zu können, worüber man anfangs eigentlich schreiben wollte. Auf einmal war ein Exposé nicht mehr das Werkzeug einer buchhaltungsfanatischen Verlegerin, sondern ein Leitfaden, an dem man sich als Schreibender entlanghangeln kann, wenn die Luft dünn wird. Fazit: Sind die Gedanken geordnet, kann man zwischen den Zeilen kreativ werden.
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Klasse!
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Als ich vor vielen Jahren mit dem Schreiben begann, war das primät Lyrik. Haiku, Senryū, Tanka. Geschichten kamen später und der Besuch im Creative Writing“ Kurs. Meine Figuren entstanden meist als Skizze im Kopf. Ausgearbeitet habe ich die zu Beginn nie. Erst viel später. Dann habe ich wieder damit aufgehört. Und mit dem Schreiben. Aber ich will keine Bücher schreiben. Das können andere viel besser. Oder auch nicht 😉
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*kichert* Ja, oder auch nicht.
Bei mir entstehen Handlung, Charaktere, Setting und alles wie nebenbei im Kopf. Ich brauch mich meist nichtmal groß drum zu kümmern. Das einzige Problem, dass ich ab und zu habe, ist das mir eventuell Details entfallen. Daher sollte ich mir das mit dem Skizzieren auch etwas mehr angewöhnen.
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Ja, bei längeren Texten kann man leicht den Faden verlieren. Ich finde meist Fehler in (fremden) Texten sehr gut. Auch in Büchern. Da frage ich mich immer, wer die lektoriert haben mag.
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Also, meistens muss ich bei Charakterne die ich nicht so oft verwende, nachschlage wie ich sie nun genau beschrieben habe. Mit allem anderen hab ich weniger Probleme. :3
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