Wieviel Sex darfs sein?

Ja, wieviel Sex darfs in einer Geschichte sein? Und welcher? Mit welchen Worten oder auch Wesen? Ein Großteil hängt bestimmt von der Zielgruppe ab. Aber auch von anderen Faktoren. Verlage und Verleger können da mitunter ganz schön mäkelig sein. Bisher hab ich hier ja noch nichts mit der Thematik veröffentlicht.

Ein großes Thema ist ja meist, wer mit wem. Wobei nachdem es so Titel wie „Taken by the T-Rex“ und dergleichen ohne weiteres bei Amazon geschafft haben, mach ich mir da irgendwie ein bisschen weniger Gedanken. Exotik bei Erotik kommt wohl in Mode.

Eine wesentlich wichtigere Frage ist dann wohl, wie man es beschreibt. Klar kann man es klar ausdrücke, wie mit „Ihr wurde das Hirn rausgevögelt“. Wobei das ja nun eher weniger erotisch wirkt. Sanft und sinnlich finde ich persönlich sehr gut, auch wenn ich nichts gegen die etwas vulgäreren Varianten haben.

Ein weitere Punkt ist natürlich auch die Bezeichnung der entsprechenden Körperpartien. Hier kann es teilweise wirklich kreativ werden. In Erinnerung, aber eher negativ, ist mir die Bezeichnung „Falltür“ geblieben. Ich will hier ja auch nicht zu viel Schmuddelkram schreiben. Daher lass ich es nun auch.

schnurrig
Neko

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6 Responses to Wieviel Sex darfs sein?

  1. Avatar von Tinka Beere Tinka Beere sagt:

    Ich will hier ja keine Schleichwerbung machen, aber zu diesem Thema, genauer „wie und wer mit wem“, habe ich einen Artikel im Schreibnacht-Magazin veröffentlicht.
    Ich finde es wirklich schade, dass ich bis jetzt noch keine richtig gute Erotik gefunden habe. Selbst die gehypten Bücher finde ich da erotisch nicht wirklich sehr ansprechend. Und sich durch den ganzen Berg von selbstverlegten Werken zu wühlen (es gibt ja echt bergeweise Exemplare und wahrscheinlich wird das nicht nur täglich sondern sogar stündlich mehr) … da habe ich auch keine Lust drauf. Obwohl … ich habe es mal versucht, aber das, auf was ich gestoßen bin, scheint wohl eher aus verzweifelter (vielleicht sogar in sexueller Hinsicht) Hausfrauenfeder zu stammen, die so ihre Fantasie auslebt. Teilweise ist das echt erschreckend, was man da zu lesen bekommt O.o
    Und heute gibt’s mal zum Thema passend knisternde Grüße, Tinka 😉

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  2. Avatar von Hanna Mandrello Hanna Mandrello sagt:

    Hmm ich glaube, wenn man Erotik nicht liest, weil es einfach nicht das Genre für einen ist, dann findet man alles in dieser Richtung Geschriebene seltsam bis lächerlich. Ich kann mir vorstellen, dass man bei Sexszenen seine eigene Sprache findet, wenn man z.B. den eigenen Sex jahrelang im Tagebuch bis ins kleinste Detail beschrieben hat. Dann verliert das Thema irgendwann den merkwürdigen Beigeschmack und es wird normal, darüber in eigener Sprache zu schreiben. Aber wer macht das schon? Ich schreibe im Moment auch nebenbei einen Heftroman und bin von dieser andauernd künstlich erzeugten Erotik mittlerweile schon beinahe angeekelt. Daraufhin habe ich gezielt meine Buchbestände auf Liebesszenen durchsucht und festgestellt, dass der Sex selbst im Liebesroman eigentlich nur angedeutet wird. Ausformuliert wird das nicht, nach dem Kuss und den heruntergerissenen Klamotten ist Schluss. Der Rest wird der Phantasie des Lesers überlassen. Das hat mich doch sehr beruhigt. Ich habe das für mich für gut befunden und werde das übernehmen. Und nach diesem Heftroman werde ich nie wieder die Zähne zusammenbeißen und mich vor dem Rechner hin- und herwinden, wenn ich die Wörter Speer und Knospe verwende. In Hinsicht auf Sex bereiten mir diese Wörter beinahe körperliche Schmerzen. LG Hanna

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