Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Und so beginnt es

Nyla:

Als wir beide uns im Kommandozentrum einfinden, befinden sich dort nicht nur Commander Birky sondern auch die Hohenpiesterin Rashida. An ihrer Seite stehen zwei der Priesterinnen. Außerdem ist auch Angus McFife anwesend. Der Mensch sieht schon um einiges besser aus, als das letzte Mal. Kitty und ich nehmen wie gewohnt Haltung an.

„Stehen sie bequem. Die Hohenpriesterin hat etwas zu sagen und das betrifft sie Beide und unseren Gast, Angus McFife“, begrüßt uns Birky mit hinter dem Rücken verschränkten Armen sowie einem leicht zerknirscht wirkenden Gesichtsausdruck. Kitty hebt leicht ihre Augenbrauen während sie die Raktaripriesterinnen eingehend mustert. Mein Blick dagegen wandert vor allem über Angus.

Es dauert einen kleinen Moment, bevor die Hohenpriesterin sich auf die menschliche Sprache eingestimmt hat. Auf den Hinterläufen ihres animalischen Körpers sitzen, erweckt sie den Eindruck eines angriffsbereiten Jägers. „Nyla, Katharina, Angus. Wir haben die Geschichte, welche hinter dem Angriff auf Dundee steht, geprüft. Die ausgesendeten Späher haben alles bestätigt, auch wenn sie ein wenig mehr Mühe hatten, den Ort zu finden. Jedenfalls scheint alles zuzutreffen“, beginnt Rashida die Erklärung. Kurz hält sie innen bevor sie eine Hand ausstreckt.

Eine holografische Kugel erscheint mitten im Raum. Sie ist das Abbild eines mit Bergen übersäten Planeten. Tiefe Täler ziehen sich zwischen schneebedeckten Gipfel hindurch. Flüsse und Seen bilden dunkle Stellen auf der Karte. Ein paar Sekunden dreht sich das Hologramm um die eigene Achse, bevor es auf eine Ebene hin zoomt. Dort, in der Nähe eines kleinen Sees befinden sich die Überreste einer Siedlung. Es wirkt fast wie ein abgenagtes Skelett, so sind die Trümmer verstreut und gebleicht von der Sonne. Es ist kaum vorstellbar, dass hier vor nicht allzu langer Zeit jemand gelebt hat.

Die Hohenpriesterin gibt uns einen Moment um das Bild zu verarbeiten, bevor sie schließlich spricht: „Die Zerstörung von Dundee ist komplett. Es gibt keine Spuren von Leben in einem Umkreis von mehreren hundert Metern um das Siedlungsgebiet. Nichts scheint hier mehr zu wachsen, fast als wäre alle Lebenskraft aufgesaugt. Der Planet wird unter Quarantäne gestellt und mit einem Forschungsposten ausgestattet um dieses Phänomen zu studieren. Obwohl er weit abseits des menschlichen Gebietes liegt, wird die Menschheit bei den Bemühungen mit einbezogen werden. Immerhin handelte es sich um eine ihrer Siedlungen. Wissenschaftler und Soldaten vieler Völker werden sich daran beteiligen. Es wird damit zugleich eine Möglichkeit sein, dass die Menschen dem Universum beweisen, welchen Weg sie einschlagen will.“

Kitty wirkt bei der Ansprache ein wenig irritiert und wenn ich ehrlich bin, geht es mir nicht viel anders. Diese Informationen sind wohl kaum ein Grund, nach uns zu verlangen. Nach einer weiteren Pause beginnt Rashida leicht zu grinsen. „Ihr Drei allerdings, werdet nicht zu der Besatzung des Forschungspostens oder der Blockade gehören. Die Gottkönigin selbst hat euch befohlen, Yharnam aufzusuchen. Die uralte Stadt der Jäger vibriert mit einer Kraft, die wir seit Jahrhunderten nicht mehr gefühlt haben. Die Todesklaue wird euch auf dem schnellsten Weg dorthin bringen.“

Einen langen Moment herrscht beinahe eisiges Schweigen, dann findet Katharina schließlich ihre Stimme wieder: „Verzeiht, Hohenpriesterin, aber wir können nicht einfach unsere Einheit verlasse um auf einen Kulturausflug zu gehen.“ Amüsiert erwidert Rashida: „Es ist bereits beschlossen. Wir brechen in zwei Tage auf um die Vorbereitungen in Yharnam zu treffen. Keine Angst, es wird weit weniger formell, als Eure Empfänge und Galen.“ Fast hilfesuchend richtet Kitty ihren Blick zu Birky, der aber nur leicht mit den Schultern zuckt, bevor er bestätigend meint: „Das Konzil hat zugestimmt. Sie sehen darin vermutlich eine Chance, dass sich die Menschheit gegenüber den Raktari beweisen kann.“

„Lasst eure Sachen vorbereiten. Besonders alles, was ihr für eure Rüstungen benötigt“, meint die Hohenpriesterin noch zum Abschluss, ehe sie mit eleganten Schritten den Raum verlässt. Dabei zieht das Anblick der sich unter dem Fell abzeichnenden Muskeln nicht nur einen Blick auf sich. Natürlich könnte es auch an ihrer ganzen Gestalt liegen. Immerhin kann es schon so wirken, als würde sich ein gewaltiges Raubtier vorbeibewegen.

Kaum, dass die Hohenpriesterin und ihre Wachen hinter der Tür verschwunden sind, wendet sich Birky direkt an uns: „Ich habe natürlich nur Befehlsgewalt über euch zwei. McFife hier dagegen ist ein Zivilist. Entsprechend liegt es an ihm.“ Der bisher schweigsame Mensch räuspert sich kurz, ehe seine Stimme erklingt: „Ich weiß nicht, was es mit dieser Jagd, der Stadt oder diesen … Raktari auf sich hat, aber es klingt als würden sie die Bedrohung durch Zargotryx ernst nehmen. Ich werde die Chance auf jeden Fall nutzen.“ Deutlich kann man hören, dass ihm das sprechen noch schwerfällt. Es wird vermutlich noch Tage, wenn nicht gar Wochen dauern, bis der Mann wieder völlig bei Kräften ist. „Es gibt da noch eine weitere Kleinigkeit. Rashida hat strick abgelehnt auch nur eine Person mehr mitzunehmen. Das gesamte Diplomatencorps starrt euch gerade neidisch an. Aber ich gehe davon aus, dass Nyla euch Beide aus allen Schwierigkeiten heraushält. Das letzte was wir brauchen, ist ein neuer Zwischenfall mit den Raktari“, fügt Birky noch etwas grummelig hinzu. Ich antworte schmunzelnd: „Jawohl, Sir.“ Dann sind wir auch schon entlassen.

Angus verlässt zusammen mit uns das Kommandocenter. Sein Blick scheint an mir zu kleben. Nach ein paar Schritten fragt er schließlich Kitty: „Nicht das ich undankbar wäre, aber was hat es wirklich mit diesen überdimensionierten Katzen auf sich?“ Schmunzelnd zucke ich mit den Ohren, bevor Katharina antworte: „Raktari. Ich glaube sie finden den Vergleich mit einer Hauskatze eher amüsant als beleidigend. Jedenfalls gab es vor über dreißig Jahren einen Zwischenfall mit ihnen, der uns deutlich vor Augen geführt hat, wie wenig wir über das Universum wissen und dass die Menschheit nur vereint gegen die Gefahren bestehen kann. Was die Terraner dachten, wäre nur eine primitive Kultur entpuppte sich als ein Reich mächtiger Kriegerinnen, das uns Technologisch weit überlegen ist.“ Anschließend deutet sie mit einem Kopfschütteln auf mich. „Nyla ist ein Paradebeispiel für ihr Volk. Ruhig, gelassen und dabei absolut tödlich. Sie erfüllt die höchsten Ansprüche, die selbst der Mars an jemanden Stellen kann.“ Angus nickt bedächtig. „Ich werde versuchen das im Kopf zu behalten. Mein Clan selbst ist nie wirklich in den Kontakt mit Aliens gekommen. Wir wollten nur in Frieden eine eigene Welt besiedeln.“ Kurz zucke ich mit den Ohren, dann meine ich: „Wer ist schon auf so etwas vorbereitet? Wir sollten jedenfalls unsere Sachen sammeln. Angus, du solltest dir beim Quartiermeister eine Grundausstattung geben lassen.“

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Warum du der ersten Seite deines Romans nicht genug Bedeutung beimessen kannst

Hmm.. so viele Gedanken hab ich mir noch nie über die erste Seite gemacht. Allerdings scheint es bei mir irgendwie automatisch in die Richtung zu gehen *kichert*

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Schnurrig
Neko Kittycat

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Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Training

Kitty:

Die Geschichte von Angus McFife beschäftigt mich noch lange nachdem er sie erzählt hat. Ein ganzer Clan der Spacer, der vor Jahren ausgezogen ist um selbst einen Planeten zu besiedeln. Mit Erfolg, muss man dazu noch sagen. Eine kleine, gedeihende Kolonie auf einem nicht sonderlich freundlichen Planeten. Mir stellt sich die Frage, ob irgendjemand das Schicksal dieser Menschen verhindern hätte können. Die dunkle Wendung der Geschichte ist ein unerwartete Angriff, geführt von einem Wesen das nur als Zargotryx bezeichnet wird. Die Kolonie mit dem klingenden Namen Dundee wurde an nur einem Tag völlig ausgelöscht.

Nachdenklich starre ich an die Decke meines Quartiers. Das Feuer in den Augen des Menschen, als er trotz seines geschwächten Zustands schwört, Rache an Zargotryx zu üben. Fast wäre er aus dem Bett gesprungen. Nachdenklich schaue ich zu Nyla, welche über den Text auf ihrem Tablet zu brüten scheint. „Was meinst du zu der ganzen Geschichte?“, frage ich sie. Die Raktari hebt den Kopf ein wenig, lächelt leicht und antwortet: „Es klingt wie der Anfang vieler Legend. Erinnerst du dich noch an die Geschichten über die Jagden der Raktari?“ Ich nicke. Natürlich kann ich mich an diese unglaublichen Geschichten erinnern, die in keiner Weise den Legenden der alten Erde oder auch neueren Mythen vom Mars hinterherstehen. Nyla atmet tief durch. „Seit die letzte Jagd in Yharnam ausgerufen wurden, sind Jahrhunderte vergangen. Vielleicht ist es Zeit, wieder zur Jagd zu rufen.“

Kopfschüttelnd schaue ich zu der Tigerin. „Es sind Legenden, Nyla. Das Wenigste davon ist wahr.“ Doch sie lächelt nur, wissend oder mitleidig. Manchmal ist ihr unerschütterlicher Glaube in die Göttin ihres Volkes einfach nur nervenaufreibend. „Zumindest Yharnam ist keine Legende. Die Stadt befindet sich auf dem Urwaldplaneten Crystos“, wirft die Raktari nach einer kurzen Pause ein. Schmunzelnd drehe ich mich auf den Bauch. „Lassen wir uns überraschen.“

Es vergehen einige Tage, die wir nur mit routinemäßigen Patrouillen verbringen. Nichts wirklich Aufregendes nachdem die Piraten aus der Festung verscheucht wurden. Außerdem macht die Anwesenheit der Todesklaue im Orbit das die Überwachung viel einfacher. Ein wenig scheint die Anspannung in der Basis allerdings gestiegen zu sein, seit eine doch ansehnliche Anzahl von Raktari sich zu uns gesellt haben. Die Kriegerinnen halten sich zwar generell zurück und es gibt auch keinen Grund, ihnen auch nur irgendwie etwas Schlechtes zu unterstellen, aber zugleich scheinen sie einfach lieber unter sich zu bleiben. Nur Nyla scheint ihr Interesse immer wieder auf sich zu ziehen. Im Gegenzug sehe ich sie dafür immer wieder, wie sich die Gruppen ihres Volkes fast sehnsuchtsvoll beobachtet.

Gerade befinde ich mich mit Nyla in einem Trainingskampf, als sich die Türen zu dem Raum öffnen und neben den Katzendamen auch ein ganzer Schwung von Menschen hereinkommen. Wir halten Beide in der Übung Inne. Neugierig schauen wir zu der Ansammlung. Ein der Kriegerinnen tritt vor. Sie ist noch ein ganzes Stück größer als Nyla. Die schwarzen Streifen auf dem bläulichen Fell sehen aus wie tanzende Schatten. Mit vor der Brust verschränkten Armen sagt sie: „Lasst Euch nicht stören. Wir sind nur hier um zu sehen, ob es wahr ist, dass ein Mensch mit einer Raktari mithalten kann.“ Ihre Stimme klingt dabei amüsiert, fast erheitert. Zugleich sagt mir der Blick der Soldaten, dass sie die Sache wohl ziemlich ernst zu nehmen scheinen.

„Wir trainieren normalerweise unter uns“, meine ich vorsichtig während mir zugleich recht bewusstwird, dass ich in meinem Trainingsoutfit etwas mehr Haut zeige als üblich. Immerhin besteht es eigentlich nur aus einem schwarzen Sport Top sowie einer knappen Hose. Dazu trage ich nur einfache Schuhe. Die Haare habe ich in einem, strengen Zopf nach hinten gebunden. Nyla trägt fast dasselbe, nur ohne Schuhe. Sie zuckt leicht mit den Ohren. „Ich halte es nicht für eine sehr freundschaftliche Geste, jemanden so Herauszufordern“, gibt sie leise knurrend von sich. Anstatt aber eine Antwort von der Raktari zu bekommen, antwortet der Leutnant der Ulfsarks leicht grinsend: „Es ist mehr eine freundschaftliche Wette, auch wenn unsere felinen Freunde hier das Ganze ein wenig zu ernst nehmen. Scheinbar ist das Konzept des Wettstreits unter verschiedenen Einheiten in einer Armee ihnen nicht unbekannt, auch wenn sie es ein wenig anders austragen. Wir haben eigentlich nur behauptet, dass Nikitin sie beeindrucken könnte.“ Nun ist es an mir mit den Ohren zu zucken, wäre ich dazu anatomisch in der Lage. Da dies nicht so ist, lege ich den Kopf nur leicht schief. Anschließend schaue ich fragend zu Nyla.

Diese scheint kurz zu überlegen, ehe sie nickt. „Na gut. Aber ich will schwer hoffen, dass zumindest um etwas Brauchbares gewettet wurde“, stimme ich zu, ehe ich auch schon zu dem Übungsschwert greife. Zwar bin ich von den vorherigen Runden bereits verschwitzt, aber nicht so stark verausgabt, dass ich Nyla nicht zumindest ein wenig in Bedrängnis bringen kann. Mit der ihrem Volk eigenen katzenartigen Eleganz nimmt meine Trainigspartnerin ihre erste Position ein. Das Schwert fest in der Pfote, beobachtet sie mich mit ihren Katzenaugen eingehend. Nur das leichte Zucken von Nylas Schnurrhaaren verrät ihre Bereitschaft, jederzeit auf meinen Angriff zu reagieren. Gelassen nehme ich einen sicheren Stand ein und halte die Übungswaffe direkt vor mich, beide Hände fest um den Griff gelegt.

Ruhig starren wir uns gegenseitig in die Augen, bevor ich dann zum Angriff übergehe. Ein kräftiger Satz bringt mich nach vorne um mit dem Schwung direkt nach Nylas zu schlagen. Die Raktari weicht einen Schritt nach hinten, ehe ihre Waffe in meine Richtung schwingt. Beinahe kunstvolle lasse ich ihre Klinge über meine nach unten Gleiten, bevor ich mich um meine eigene Achse drehe, um einen Angriff von der Seite durchzuführen. Doch Nyla ist einfach zu schnell. Ihr Übungsschwert blockiert mit einem dumpfen Knall meinen Angriff. Die Wucht des Zusammenpralls fühle ich bis in die Schulter. Davon lasse ich mich aber nicht aufhalten.

Es folgen ein paar halbherzige Schlagfolgen, die nur dazu dienen die Verteidigung zu prüfen. Erst dann bringt Nyla eine Finte an. Sie täuscht einen Angriff gerade von oben an, aber ihre ganze Haltung deutet auf einen Schlag von der Seite hin. Ein leichtes Grinsen kann ich mir nicht verkneifen, als ich meine Waffe fester umgreifen und mich auf den seitlichen Hieb einstelle. Wie zu erwarten beginnt die Raktari mit dem Hieb über den Kopf, anstatt aber diesen durchzuziehen, zieht sie weit an meiner rechten Seite vorbei. Überrascht starre ich sie an, als sie den Schwung für eine Drehung benutzt und das nun von rechts unten auf mich zu saust. Ein Schritt und ein weites Beugen nach Links bewahrt mich gerade so davor, die Wucht des Angriffes zu spüren. Stattdessen spüre ich nur den Wind auf meine Haut.

Ich atme gerade erleichtert aus, als ich fühle wie mir die Beine unter dem Körper weggezogen werden. Durch meine Ausweichbewegung habe ich Nyla die Möglichkeit gegeben mich völlig aus den Gleichgewicht zu bringen und natürlich nutzt sie das sofort aus, indem sie mir die Beine wegtritt. Gerade noch so schaffe ich es, mich davor zu bewahren, direkt mit dem Gesicht auf die Matte aufzuschlagen. Dann fühle ich auch schon die Übungswaffe an meinem Hals. Grummelnd gebe ich zu: „Gut, du hast gewonnen.“ Mit einem überaus zufriedenen Gesichtsausdruck reicht mir Nyla die Hand um mich aufzurichten. Bevor wir allerdings eine Chance haben, zu erfahren was die Raktari von meiner Leistung halten mögen, erklingt die Stimme von Birky: „Nyla und Nikitin sofort im Kommandozentrum einfinden!“ Ich zucke kurz mit den Ohren, bevor ich mir zumindest den gröbsten Schweiß von der Stirn wische.

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Charaktereinführung oder was bei Justice League schief gelaufen ist

Eigentlich ist ja das Line Up von Justice League nicht schlechter als jenes von The Avengers. Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, Cyborg und Aquaman. Allerdings zucken hier schon einige mit den Augenbrauen. DC bzw WB hat hier nämlich den größten Fehler gemacht. Anstatt wie Marvel zuerst für alle Charaktere einen oder sogar zwei Soloabenteuer heraus zu bringen, um einen gewissen Kanon und Bekanntheit zu erzeugen, werden gleich 3 eher unbekannte Helden aufs Schlachtfeld geworfen. Fatal besonders im Bezug auf den Flash, der ja eigentlich bereits eine Serie hätte, aber das ist dann wieder ein anderer Flash.

Cyborg und Aquaman sind dagegen wohl eher nur den eingefleischteren Nerds wirklich ein Begriff. Zugleich stellt sich der Film schnell als viel zu kurz heraus, um auf diese Charaktere wirklich näher einzugehen. Besonders, da Superman ihnen sowieso allen die Show stiehlt. Aber vielleicht ist es eine wichtige Lektion, die man sich auch als Autor zu Herzen nehmen kann: Ausreichend Zeit für die Etablierung der Protagonisten einplanen. Natürlich muss es bei bekannteren Figuren wie etwa Spiderman, Batman, Superman und wie sie alle heißen nicht sein. Immerhin kennt die so ziemlich jeder inzwischen.

Beispiel Civil War. Hier wird neben Spiderman auch noch Black Panther eingeführt, dessen Hintergrund kurz angeschnitten wird, ausreichend um ihn glaubwürdig handeln zu lassen. Die Origin Story von Spiderman kennt ja auch schon jedes Kind nach 3 verschiedenen Filmen und X Serien. Der restliche Cast dagegen hatte schon mehr oder weniger viele Auftritte. Entsprechend sind die Charaktere doch schon recht bekannt.

Es ist also wirklich wichtig, sich die Zeit zu nehmen, seine Charaktere entsprechend vorzustellen. Dabei ist vor allem zu beachten, nicht zu viele zugleich einzuführen. Das Publikum ist ansonsten gerne überfordert bzw beginnen Dinge zu verwechseln. Erschwerend kommt natürlich noch dazu, dass der Hintergrund von Superhelden meist eher komplex ist und es teilweise schon schwer genug ist, alles Wichtige in einen Film mit einer Laufzeit von unter 4 Stunden zu packen.

Mal schauen wie sie bei DC und Marvel mit ihren Filmuniversen weitermachen. Bisher hat meiner Meinung nach ja Marvel definitiv die Nase vorne. Vielleicht erfüllt sich ja mein heimlich gehegter Wunsch und es wird mit Tigra eine der weniger bekannten Marvel Helden auch verfilmt. Und Hey, wer will keine Tigerdame im Bikini auf der Leinwand sehen zwinker

Schnurrig
Neko

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Montagsfrage.

Das mit dem zu Faul sein hab ich leider öfter. Allerdings hab ich noch ein paar Beiträge im Kopf, die ich gerne schreiben würde und nebenbei sollten sich da 2 Geschichten noch weiter entwickeln. Ein sollte ja irgendwann auch in den Buchstatus kommen.

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Montagsfrage
Im Wohnzimmer laufen gerade die Oscar’s, und ich warte auf die wichtigsten Auszeichnungen des Abends … Deshalb schnell meine Antwort auf die Montagsfrage:

Wie gehst du als Buchblogger mit Ideenlosigkeit oder Phasen, in denen du nicht liest, um?

Also, Zeiten, in denen ich nicht lese, gibt es schlicht nicht. Vielleicht habe ich mal keine Lust auf ein neues Buch, ein Buch von meinem SUB, dann lese ich eben ein altes noch mal, weil ich gerade Lust darauf habe. Oder ich habe keine Lust auf einen 600-Seiten-Schinken, dann lese ich eben eines der unzähligen E-Books, die nur 80 oder 120 Seiten haben. Ein Problem könnte ich nur dann haben, wenn ich keine Lust habe, eine Rezi zu dem betreffenden Buch zu verfassen; das passiert durchaus mal. Gewöhnlich entstehen in diesen Zeiten meine relativ kurzen Rezensionen. 🙂 Denn ich versuche wirklich, trotz meiner Lustlosigkeit meine Gedanken zu einem Buch festzuhalten.

Und da…

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Kapitelüberschriften

Kapitelüberschriften sind ja was gefinkeltes. Auf der einen Seite sollen sie ja irgendwie einen Hinweis auf die Handlung geben, aber auch nicht zu viel Verraten. In der Beziehung sind sie dem Buchtitel nicht unähnlich.

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Mein neuestes Werk ist „All Hallows Cat – Nacht der Werkatzen„.

Es ist eine Geschichte, die für All Hallows Eve, also Halloween geschrieben ist. Was nun natürlich vorbei ist. Sie beinhaltet eine Verwandlung, Untote, Satanisten, Werwölfe, eine Sukkubus und Kostüme, also alles was man eben für Halloween braucht.

 

 

 

 

 

 

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Schnurrig
Neko Kittycat

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Montagsfrage.

Hmm.. ich denke das war Sun Tzus Der Weg des Kriegers.

Avatar von Aequitas et VeritasAequitas et Veritas

Montagsfrage
Puh, draußen ist es so kalt, dass ich am liebsten im Bett liegen bleiben möchte. Aber ich vermute mal, mein Chef hielte das nicht für eine gute Idee. Dann doch gleich die Woche mit etwas Schönem anfangen: der Montagsfrage:

Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als Nächstes lesen willst?

Das letzte Sachbuch, das ich gelesen habe und für das ich am kommenden Wochenende auch eine Rezension online stellen werde, ist Durch meine Risse strahlt dein Licht von Ann Voskamp. Ich hatte das Glück, ein Vorabexemplar zu bekommen und hab’s verschlungen. Wenn ich das Buch in einem Satz zusammenfassen müsste, würde ich vermutlich sagen, es geht darum, dass wir oft das Gefühl haben, dass wir aufgrund unserer Vergangenheit oder unserer Fehler Masken tragen müssten, damit niemand diese negativen Seiten unserer Person sieht. Dass aber echte Beziehungen nur möglich sind, wenn wir diese Masken ablegen und uns…

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Sternenkrieger

 


Kapitel 1 – Eisige Weiten

Angus McFife

Nyla:
Das Raktari Evakuierungsprotokoll für Verwundete funktioniert einwandfrei. Nicht nur werde ich mitsamt dem Menschen aus der Festung heraus teleportiert, sondern auch direkt in ein Medizindeck an Bord der Todesklaue. Mehrere Priesterinnen stehen sofort bereit, um mir das Verletzen abzunehmen. Sanft, fast zärtlich legen sie ihn auf eine Vakuumliege, wo seiner Körper sanft fixiert wird. Schon Sekunden später beginnen die ersten Informationen zu seinem Zustand auf einem Monitor zu erscheinen.
“Unterernährt, geschwächt und dehydriert. Außerdem Spure von Misshandlungen”, stellt eine der Raktari fest. Sie sieht aus wie eine Löwin mit blauen Augen und ein paar blassen Flecken auf der Stirn. Wie die meisten Priesterinnen ist sie mit einer leichten Rüstung bekleidet, die besonders durch ihre weiße Farbe hervorstechen. Außerdem sind mehrere goldene Ankhs angebracht. Noch einmal prüft sie die Werte bevor sie sich mir zuwendete: “Wir werden uns mit den Ärzten der Trägerflotte besprechen, aber ich denke er wird durchkommen. Vermutlich benötigt er in erster Linie Ruhe.” “Danke, Priesterin. In den anderen Zellen waren nur die Toten zu finden.” Sie nickt, ehe sie sich dann mit den beiden anderen Raktari sich um die Versorgung kümmert. 
Ein paar Minuten schaue ich ihnen zu, wie sie mit moderne Geräte den Zustand des Menschen prüfen um abschließend möglichst schonend ein paar weitere Maschinen an ihn anschließen. Bevor ich aber den weiteren Verlauf beobachten kann, werde ich direkt angesprochen: “Nyla? Die Hohenpriesterin Rashida möchte dich sprechen.” Ich wende mich der jungen Stimme zu und bin überrascht, eine junge Raktari zu sehen. Sie ist etwa halb so groß wie ich, aber zeigt bereits einige weibliche Reize. Ihr Fell ähnelt dem eines Jaguars, aber mit roten Flecken auf dem beigen Fell. Leicht lächelnd Frage ich: “Und wer bist du?” Die kleine Raktari antworte mit stolzgeschwellter Brust: “Ich bin Nuria, Tochter der Hohenpriesterin Rashida und Kommandantin Nubia sowie Aspirantin der Schwesternschaft unserer Göttin.”
“Nun, Aspirantin Nuria, führe mich bitte zu der Hohenpriesterin”, entgegne ich lächelnd, mir wohl bewusst welchen Stolz junge Raktari auf ihre Bestimmungen und ihre Eltern haben. Mit einem Nicken deutet sie mir kurz, ihr zu folgen. Dann geht es auch schon durch das Schiff. Es ist für mich ein wenig seltsam, mit einem Mal wieder von so vielen meines Volkes umgeben zu sein. Eine gewisse Leere in meinem Herzen scheint sich mit einem mal wieder zu füllen, obwohl ich nie bemerkt haben, dass sie sich dort befindet.
Nuria führt mich direkt zum privaten Quartier der Hohenpriersterin, leicht zu erkennen an den beiden Ehrenwachen direkt vor der Tür sowie den Symbolen an eben jener. Vorsichtig klopft die junge Raktari an, öffne die Tür einen Spalt weite und kündigt mich an. “Ihr sollt eintreten”, wendete sie sich dann an mich. Lächelnd schreite ich durch die Tür. Zugleich nehme ich den Helm meiner Rüstung ab.
Der Raum ist für Raktariverhältnisse prunkvoll eingerichtet. Im Vergleich zu den dekadenten Räumen, welche andere Rasse bevorzugen um Eindruck zu schinden, sind die Gemächer das Hohenpriesterin Rashida immer noch spartanisch eingerichtet. Die Wände sind mit ein paar einfachen, weißen Stoffbahnen geschmückt. Es gibt mehrere bequem aussehende Diwans sowie einen kunstvoll gearbeiteten Tisch aus Holz von welchen der zarte Geruch nach Zirbe ausgeht. An den Wänden wurden ein paar archaische Waffen aus der Geschichte meines Volkes angebracht. In erster Linie kunstvoll geschmiedete Schwerter und Dolche, aber auch ein Bogen befindet sich darunter.
Rashida selbst ist gemütlich auf einem der Diwans ausgestreckt. Sie gehört zu den Raktari welche eine seltsame Faszination auf die Menschen ausüben. Im Gegensatz zu mir läuft sie nicht auf zwei Beinen, sondern wurde von der Göttin mit dem Leib einer Katze gesegnet. Vom Kopf bis zur Hüfte sieht sie nicht viel anders aus als ich, aber ab dort wird ihre Gestalt durch einen Katzenkörper fortgesetzt, was dazu führt, dass sie sich auf vier Beinen äußerst elegant bewegen kann. Ihr Fell ist weiß mit schwarzen Flecken. Es wirkt dick und verdeckt so ihre Muskeln recht eindrucksvoll. Auf den ersten Blick wirkt sie einfach nur plüschig. Rashidas humanoider Körper wird durch eine einfache Tunika bedeckt während ihr animalischer Teil unbedeckt bleibt. Ich verneige mich leicht: “Hohenpriesterin.”
Mit leicht zuckenden Ohren mustert mich Rashida, bevor sie leicht lächelt meint: “Nyla. Es freut mich dich wiederzusehen. Das letzte Mal warst du noch ein kleines Kätzchen und bist mit deinen Eltern auf dem Weg zum Mars gewesen. Die Göttin scheint es gut mit dir gemeint zu haben. Setz dich und erzähl mir ein wenig, was dich hierhergeführt hat.” Nickend nehme ich auf dem Diwan gegenüber der Hohenpriesterin Platz und erzähle, wie die Flotte auf den Stützpunkt gestoßen ist. Natürlich lasse ich dabei auch die Entdeckung der Intyre nicht aus sowie deren Angriff auf die Basis.
Aufmerksam hört mir die Hohepriesterin zu. Nur gelegentlich zuckt sie mit den Ohren oder stellt eine Frage. Als ich mit der Erzählung fertig bin, meint sie nachdenklich: “Ich muss gestehen, ich war bisher sehr skeptisch was die ganze Sache mit den Menschen angeht. Aber sie scheinen sich zumindest Mühe zu geben. Beunruhigender sind Intyre in einer alte Dawi Festung. Möglicherweise erhalten wir von dem geretteten Menschen ein wenig mehr Antwortet.” Es folgt eine kurze Pause, in welcher die Hohenpriesterin scheinbar noch über ein paar Dinge nachdenkt, ehe sie noch meint: „Ich bin von dieser Katharina zumindest angetan, doch nun geht mit der Göttin, Kind.“ Mit den letzten Worten bin ich entlassen. Erneut verneige ich mich vor der Priesterin bevor ich ihr Quartier verlasse. Ich verweile noch ein paar Minuten an Bord des Schiffes, um die Aura meines Volkes ein wenig länger zu spüren, bevor ich mich zu einem Transporterraum begeben und mich in die Basis teleportieren lasse.
Dort werde ich bereits von Kitty erwartet. “Na, wird auch Zeit, dass du wiederauftauchst! Birky ist nicht gerade begeistert gewesen, dass du mit einem Menschen einfach so abgehauen bist, auch wenn die Raktari ihm versichert haben, dass es die beste Entscheidung war. Inzwischen wird er mitsamt einer Priesterin und den Geräten in die Basis verlegt. Soweit ich verstanden haben, will man die Festung noch genauer untersuchen.” Leicht lächelnd wuschle ich ihr einfach durch die hellroten Haare. “Ich hab mir auch Sorgen um dich gemacht.” Fast schon beleidigt verzieht Katharina ihr mit Sommersprossen gespicktes Gesicht, bevor sie meine Pfote von ihrem Kopf zieht. “Warum sollte ich mir um dich Fellkugel sorgen machen? Du bist nur ne sture, freche Mieze!” Damit stapft sie auch schon beleidigt davon, aber nicht ohne sich kurz umzudrehen und ein leichtes Lächelnd sehen zu lassen.
Erst viele Stunden später kommt eine Durchsage von Birky: “Nyla und Nikitin sofort im Krankenflügel melden!” Wir kommen ziemlich zeitgleich an und treten durch die Tür, wo neben Birky die Raktari Priesterin vom Schiff mit dem Löwenfell sowie einige weiß gekleidete Ärzte warten. “Sir?”, fragt Kitty etwas verwirrt. Der Commander erklärt kurz angebunden: “Die Hohenpriesterin Rashida besteht darauf, dass diejenige, welche ihn gerettet haben, auch diejenigen sind, die ihn befragen. Ich denke aber nicht, dass Nyla alleine mit ihm sprechen sollte. Zumindest ein anderer Mensch sollte dabei sein. Wir werden alles von hier beobachten. Ich will wissen, woher er kommt, wer er ist und warum ihn die Piraten hier gefangen gehalten haben!” Ich nicke leicht, bevor ich mich daranmache, das Zimmer zu betreten, dicht gefolgt von Kitty.
Der Mann liegt in dem Krankenbett, fast als würde er schlafen. Er sieht bereits um einiges besser aus, als noch Stunden vorher. Es vergehen ein paar Minuten, bevor der Mann langsam die Augen öffnen. Er scheint einen Moment zu benötigen, um uns wirklich wahrzunehmen, doch dann weiten sich seine Augen und die Herzfrequenz erhöht sich merklich. Erst als sein Blick auf Kitty fällt, scheint er sich einigermaßen zu beruhigen. “Ich bin Nyla und das ist Katharina Nikitin. Wir haben ein paar Fragen”, beginne ich ohne Umschweife. Der Mann scheint etwas Probleme damit zu haben, zu sprechen, aber bringt schließlich mit rauer Stimme seinen Namen hervor: “Angus McFife vom Clan der McFife.”
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