[Jahresrückblick] Mein Jahr als Autor

Gratuliere

Avatar von Erik HuyoffZwischen Buchdeckeln

Nach meinen Jahresrückblicken als Leser und als Blogger möchte ich nun, zuletzt, auf das Jahr 2017 aus Autorensicht zurückblicken, bevor ich mich ab morgen dann mit neuen Beiträgen dem Jahr 2018 widme :).

20246157_1511196258939631_3011318163153962450_nAlles in allem, denke ich, kann ich mit 2017 durchaus zufrieden sein, auch wenn es durchwachsener war als die vergangenen Jahre. Relativ zu Beginn des Jahres konnte ich endlich meine Fantasy-Durststrecke überwinden, und erhielt zwei Zusagen des Drachenstern Verlags für Geschichten aus den Genres Fantasy und Science-Fiction (letzteres für mich eine Premiere). Die dazugehörigen Anthologien erscheinen voraussichtlich im Februar 2018. Zudem konnte ich auch in einem weiteren, für mich gänzlich neuen Genre, einen Verlagsvertrag an Land ziehen. Wer hätte gedacht, dass ich jemals eine Horror-Geschichte schreibe? 😀

Neben der Anthologie zur Horror-Geschichte, erschien auch pünktlich zum Reformationsjubiläum die Luther-Anthologie, jeweils im Burgenwelt Verlag, zu der ich ebenfalls eine Kurzgeschichte beigesteuert habe.

41mq0ygoqil-_sx320_bo1204203200_Aber auch in meinem „Parade“-Genre konnte…

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Sci Fi: Waffen VS Rüstung

Science Fiction ist ja immer eine gewisse Herausforderung, weil man zu erahnen versucht, wie sich etwas entwickeln könnte. Zu den klassischen Waffensystemen die man gerne in Science Fiction sieht, gehören unter anderem Raumschiffe. Hier gibt es natürlich wieder liebliche Diskussionen, besonders was den Einsatz von Bodentruppe angeht. Dabei streitet man sich besonders gerne darum, welchen Sinn es macht, wenn man doch den ganzen Planeten einfach ins Nirwana Bomben kann. Die Erklärung ist ganz einfach: Es gibt mit ziemlicher hoher Wahrscheinlichkeit nicht so viele Planten, die für den Menschen geeignet sind und selbst wenn ist teures Terraforming nötig. Also kann man nicht einfach jeden Planeten wegbomben.

Aber während Raumschiffe ausgiebig und ausleiernd vorkommen, führen die Bodentruppen ein Schattendasein. Nicht nur weil sie oft einfach ignoriert werden, sondern auch weil deren Entwicklung schwerer vorherzusehen ist. Man ist doch irgendwie durch die aktuellen Doktrinen beeinfluss und es ist schwer vorzustellen, dass sich dort etwas ändern wird. Wenn man sich allerdings ein wenig mit der historischen Entwicklung beschäftigt, bildet sich ein gewisses Muster heraus. Waffen und Rüstungen liegen im permanent Wettstreit.

Je stärker die Rüstungen wurden, desto mächtigere Waffen wurden entwickelt. Vom primitiven Bogen bis zum modernen Sturmgewehr. Aktuell gibt es keine Panzerung, die durchgängigen Schutz bieten würde und zugleich von einer Person getragen werden kann. Daher werden gepanzerte Fahrzeuge und Panzer eingesetzt.

Ein weiterer Punkt in der Entwicklung ist die verwendete Kampfdoktrine. Diese hat sich nicht minder interessant parallel zu Waffen und Rüstungen entwickelt. Von unorganisierten Horden zu den disziplinieren griechischen Hopliten und römischen Legionären weiter zu Rittern bis hin zur Linieninfanterie und schließlich zum modernen Soldaten.

Zwar würde die momentane Entwicklung darauf hindeutet, dass in Zukunft nur mit automatisierten Waffensystemen ohne die direkte Beteiligung von Menschen gekämpft wird, doch ist diese ziemlich sicher nur eine kurze Phase. Die Hemmschwelle für einen Krieg würde völlig entfallen. Außerdem ist selbst auf unserem Planeten eine verzögerungsfreie Kommunikation nur schwer realisierbar. Entscheidungen, die innerhalb von Sekunden ausgeführt werden müssen, würden in den endlosen Weiten der Galaxy einfach nicht entsprechend schnell durchgeführt werden können, sodass der Menschen vor Ort nur durch eine wirkliche KI ersetzt werden könnte.

Jedenfalls zeichnet sich meiner Meinung nach durch die Fortschritte in der Robotik eher eine Entwicklung hin zu stark gepanzerten Infanteristen wie den Space Marines aus Warhammer 40K ab. Aber auch hier könnte es durchaus mehrere Wege geben. Die Frage ist, welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Braucht man stark gepanzerten Krieger, die alleine dem Feuer wiederstehen können, sich schnell auf die Situationen einstellen oder wird es wieder mehr in Formationen gehen, wo die einzelnen Krieger leichter gepanzert sind, sich aber gegenseitig unterstützen. Je nachdem wie sich die Technik auch entwickelt. Man könnte sagen, moderne Ritter oder Legionäre wären recht realistisch anzunehmen, wenn sich die Rüstungstechnik und Robotik so weiterentwickelt. Natürlich werden sich auch die Waffen entsprechend entwickeln. Aber diese haben den Nachtteil, dass sie Momentan schnell zu groß für Einsatz werden.

Panzer und gepanzerte Fahrzeuge werden in der Zukunft nur noch eine Rolle bei wirklich groß angelegten Operation auf plantarer Basis eine Rolle spielen. In den zu vermutenden Schlachtfeldern der Zukunft wird es sich um enge Korridore von Schiffen und Raumstationen wesentlich öfter handeln als jetzt schon in dichte bebauten Gebieten. Entsprechend wird der einzelne Soldat zur beweglichsten Einheit.

Ein weiterer Punkt, der eventuell noch eine Rolle spielt, ist die Entwicklung von Energieschilden. Auch wenn es Momentan noch nicht möglich ist, diese zu generieren, so ist es doch eine Technologie, die in der Zukunft durchaus eine Rolle spielen wird. Persönliche Schilde können daher in zwei Formen auftreten. Zum einen wäre da die eiförmige, bereichsschützende Form, welche von einzelnen Soldaten bis hin zu ganzen Landstrichen alles einhüllen kann. Und auf der anderen Seite wäre da gerichtet Schilde. Durch Komponenten begrenzte Schilde hätten den Vorteil, dass die gesamte Energie spezifisch für einen Bereich verwendet werden kann. Ähnlich einem physischen Schild.

Wie man sieht, gibt es viele Varianten und Überlegungen. Was nun wirklich eintreffen wird und was nicht, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls ne Menge Stoff für ein Science Fiction Abenteuer.

Schnurrig
Neko

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Zwölf Dinge, die jeder Autor über Exposés wissen sollte

Avatar von hproentgenHans Peter Roentgen

Exposés sind das Fegefeuer der Autoren. Sie dienen der Bewerbung bei Literaturagenten und Verlagen. Sie dienen aber auch den Autoren zur Selbstkontrolle. Und aus einem gelungenem Exposé lässt sich ein gelungener Klappentext entwickeln.

Ich habe viele hundert Exposés gelesen und besprochen, zahlreiche Exposé-Workshops geleitet und es gibt zwölf Dinge, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie ein Exposé schreiben.

1. Was will ich erzählen

Der Autor muss sich entscheiden, was das Zentrum, der Grundkonflikt seiner Geschichte ist. Sonst liest sich das Exposé wie eine Aufzählung aller möglichen Ereignisse, hat keinen roten Faden und ist deshalb schwer, manchmal gar nicht verständlich.

Streichen Sie den zentralen Konflikt heraus und was auf dem Spiel steht.

2. Ohne Hauptfigur, Bösewicht und Konflikt keine Geschichte

Der Leser muss wissen, wer der Held der Geschichte ist und wer sein Gegenspieler. Und natürlich auch, warum beide gegensätzliche Interessen haben, warum der Bösewicht verhindern will, dass die Hauptfigur ihr…

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Science-Fiction – Wenn man Fantasy mit Fakten untermauert

In den literarischen Welten gibt es ja eigentlich drei Genres, mit denen sich jede Geschichte Klassifizieren lässt, zumindest grob. Interessanterweise ist die Zuteilung dabei auch ganz witzig. Man könnte auch grob sagen, Literatur lässt sich in drei Zeiten einteilen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Gegenwart ist einfach, ne. Aktuelle Technik, Gegebenheit usw. Vergangenheit läuft dagegen so gut wie immer in Fantasy hinaus, aus dem einfachen Grund, dass die Geschichte meist nicht unbedingt die besten Geschichten schreibt. Oder sollte man sagen, der Sieger schreibt die Geschichte? Jedenfalls gibt’s dann noch die Historischen Geschichten usw. Untergruppen, Untergruppen, Untergruppen.

Zukunft ist dagegen Science Fiction. Immer. Aber was ist der große Unterschied zwischen Sci Fi und Fantasy eigentlich? Manche mögen jetzt mit Elfen, Zwergen und Orcs um sich werfen. Andere mit Schwertern und Böger und andere mit Magie. Alles gute Punkte, aber der einzige Unterschied ist, dass man bei Science Fiction die Sachen irgendwo halbwegs vernünftig erklären können sollte. Dagegen ist Fantasy einfach. Magie, is nunmal so.

Wobei auch in im Genre Fantasy gibt es gewisse Dinge, auf die automatisch geachtet wird. Physik. Schwerkraft zum Beispiel. Man geht jetzt zwar nicht soweit, dass man sagt eine Riesenameise könnte gar nicht existieren, weil das Gewicht des Exoskletts sie aber der Größe eines Hundes einfach zermatschen würde, aber man lässt diese alltäglichen Dinge auch nicht außer Acht.

Gänzlich anders ist es bei Science Fiction. Alleine das Publikum erwartet sich eine gewisse Logik. Beispiel. In einer Fantasygeschichte ist es durchaus normal, das kleine Mengen einer Flüssigkeit ohne Kompression bei dem Kontakt mit Feuer eine gewaltige, fast nukleare Explosion auslösen. Mach das mal bei Star Trek, da wirst du auf der nächsten Convention öffentlich gelyncht!

Ich persönlich finde, dass Sci Fi wesentlich mehr von Autor verlangt als Fantasy. Besonders eben auch in der heutigen Zeit wo man alles googeln kann. Es gehört ein wenig mehr Recherche dazu, um die Aspekte richtig darstellen zu können. Phaserwaffen, Lichtschwerter, Warpdrive. Das alles basiert auf Theorien, die nur noch nicht bewiesen wurden. Die älteren Semester werden nun wohl an Star Wars und Terminator zurückdenken und dann wird ihnen einfallen, dass wir heute bereits den kleinen Cousin im Wohnzimmer haben (Staubsaugerroboter) und das voll funktionsfähige Prothesen auch bereits machbar sind.

Jules Verne war vermutlich einer der bemerkenswertesten Sci Fi Autoren. Die Reise zum Mond? Abgehackt. 20 000 Meilen unter dem Meer? U-Boote kennen wir nun schon lange. Zu seiner Zeit war das allerdings Science Fiction. Vermutlich dachte man damals aber einfach, dass der Typ nen Knall hat, aber zumindest kann er schreiben.

Schnurrig
Neko

PS: Die Umfrage auf meiner Patreonseite steht Momenta 1:1, Fantasy und Sci Fi. Abstimmen noch immer möglich.

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Eine neue Fortsetzungsgeschichte

Nachdem ich ja kürzlich eine Seite bei Patreon aufgemacht habe, stellt sich ja offenkundig immer die Frage, was man den Unterstützern anbieten soll. Für viele Künstler ist es recht selbsterklären. Bilder, Musik, Mods, was auch immer. Für mich als Autor ist die Frage eher etwas schwerer. Natürlich könnte ich nach und nach einfach die einzelnen Seiten eines Buches veröffentlichen. Aber das scheint mir etwas unfair und auch sehr aufwendig, da doch die Korrektur noch gemacht werden muss.

Ich bin mir sicher, es gibt noch ein paar hier, die sich an meine Fortsetzungsgeschichten erinnern, die sich irgendwie versandet haben. Ich denke, das ist ein angenehmer Kompromiss dafür. Ich möchte natürlich auch, dass meine treuen Leser hier etwas davon haben. Entsprechend werden die Werke von Patreon irgendwann sicher ihren Weg auch auf den Blog finden. Allerdings haben die Unterstützer natürlich einen Frühbucherbonus oder etwas in der Art. Ich hab mich noch nicht entschieden in welche Richtung die Geschichte gehen wird oder welche Charakter und welcher Welt sich dort finden wird.

Es steht jedem frei, wünsche zu äußern. Jeder Hinweis, welche Art von Geschichte gerne gelesen werden würde, nehme ich gerne zur Kenntnis. Eine direkte Umfrage findet Ihr hier, ansonsten einfach in die Kommentare oder anderweitig hinterlassen. Ich freue mich auf viele Antworten!

Schnurrig
Neko

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Growth

Sehr schönes Bild :3

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10 Dinge über das Selfpublishing, die dir niemand erzählt

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Jetzt auf Patreon

Eher aus einer Laune heraus und natürlich aus einem gewissen Eigeninteresse habe ich mich dazu entschlossen eine Seite auf Patreon zu eröffnen. Der Grund ist eigentlich recht einfach. Es erlaubt einem recht zuverlässig die Werke zu veröffentlichen.

Natürlich erwarte ich mir dadurch nun keinen plötzlichen Reichtum, aber vielleicht doch einen kleinen Nebenverdient. Es bedeutet auch nicht, dass ich damit aufhören, Bücher zu schreiben, sondern einfach nur, dass ich Versuche mein Talent zu monetisieren oder wie das genau heißt. Meine Seite findet ihr auf: https://www.patreon.com/Schreibkatze

Kurz zu den Plänen für diese Seite. Je nachdem wie es läuft wird es Möglichkeiten geben sich sogar Charakter für Geschichten / Bücher zu wünschen. Was wiederum bedeutet, dass ich manche Post auf WordPress und Patreon doppelt online stellen werde. Natürlich bekommen auch alle meine treuen Leserhier die Information, falls sie sich quasi beteiligen wollen.

Schnurrig
Neko

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Jahresvorsätze 2018

Nachdem die Jahre 2016 und 2017 für meinen Blog sowie für meine Autorenkarriere nicht so rosig waren, habe ich mir für das Jahr 2018 natürlich vorgenommen, dort entsprechend nachzubessern.

Das heißt im Grund, dass ich versuchen werde, mehr Aktivität auf meinem Blog zu bekomme, sowie mein aktuelles Projekt baldigst abzuschließen. Was wiederum auch heißt, dass ich die Verbreitung meiner Geschichten verbreiten möchte.

Den ersten Schritt dazu habe ich bereits getan, als ich es geschafft habe, dass meine Beiträge auf Google+ nicht mehr als Privat veröffentlich werden. Entsprechend sollten meine Beiträge wieder öfter auf Google zu finden sein.

Kann also sein, dass in nächster Zeit mehr Werbung zu finden ist.

Schnurrig
Neko

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Frohes neues Jahr!

Ein frohes neues Jahr an alle! Möge es besser werden als das Vergangen und macht Euch nicht zu viele Versprechen was Ihr anders machen werdet!

Schnurrig
Neko

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