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Musik beim Schreiben
Viele Autoren scheinen ja einen gewissen Faible dazu zu haben, bestimmte Musik beim Schreiben zu hören. Was ja prinzipiell nichts schlechtes ist. Um ehrlich zu sein gehöre ich auch zu diesen, wobei ich ziemlich alles beim Schreiben höre, normalerweise.
Da aber leider Groove Musik pass von Microsoft eingestellt wird, warum auch immer, muss ich mich langsam auf die Alternative umstellen, die eben Spotify heißt. Dabei ist mir ein recht interessantes Feature untergekommen, mit dem man seine Playlist einfach teilen kann. Entsprechend habe ich mir vorgenommen für meine Projekte eigene Liste anzulegen und mit entsprechender Musik zu versorgen.
Der Anfang macht eine Liste zu Sternenmeerpiraten. Entsprechend dem Titel sind da natürlich vor allem pirattige Lieder dabei.
schnurrig
Neko
Veröffentlicht unter Rund ums Schreiben
Verschlagwortet mit Musik, Playlist, Schreiben, Spotify
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Die Stimme eines Charakters
Für gewöhnlich macht man sich als Autor ja nicht unbedingt die größten Gedanken wenn es um die Stimme des Charakters geht. Das überlässt man recht einfach der Fantasy des Lesers, welcher wiederum vermutlich eine ganz eigene Vorstellung davon hat, wie ein bestimmter Charakter klingen soll

Und da kommen wir auch schon zu einem interessantem Punkt. Durch die modernen Medien, besonders Film, kennt jeder eine Vielzahl an unterschiedlichen Stimmen die zu bestimmten Charaktertypen passen. Achtung vor Synchronsprechern, die werden manchmal echt fehlbesetzt.
Bekanntes Beispiel ist Batman und Bruce Wayne. Wenn irgendwo in den weiten der Welt eine Geschichte von Batman gelesen wird, stellt sich wohl jeder die markante, verstellte Stimme von Christian Bale vor. Während zugleich von Bruce erwartet wird, dass er diese sanfte, fast einschmeichelnde Stimme besitzt. Und das obwohl es eigentlich derselbe Charakter ist.
Als Autor setzt man einer Stimme gewisse Attribute voran. Einfache Beschreibungen wie lieblich, grob, rau, lasziv, verführerisch. Das ist dann auch schon die Grenze. Man kann zwar in etwa Beschreiben wie sich eine Stimme anhören soll, zum Beispiel wie das Kratzen eines Nagels auf einer Schiefertafel, aber was der Leser daraus macht, ist seine Sache.
Im Gegenzug werden zu Charakterbeschreibungen schnell typische Stimmen gelegt. Ohne jedes Attribut zur Stimme wird der Statur und dem Geschlecht des Charakters ohne groß darüber nachzudenken, eine ungefähre Vorstellung der Stimme zugeordnet. So wird sich nie jemand die Stimme eines Barbaren wie die eines kleinen Mädchens vorstellen. Oder umgekehrt.
Eine andere, recht interessante Möglichkeit um einem Charakter eine einzigartige Stimme zu geben, ist der Satzbau. Berühmtestes Beispiel dafür dürfte Meister Yoda sein. Aber es gibt auch andere Charaktere die sich durch bestimmtes Sprachverhalten hervortun. Der Dämon Etrigan aus den DC Comics spricht zum Beispiel nur in Reimen, andere Charaktere haben einen Akzent.
Akzente sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Es gilt die feine Linie zwischen einzigartig und unlesbar nicht zu überschreiten. Einzelne Buchstaben auszulassen oder manche Wörter durch ähnlich klingende zu ersetzen, sich also quasi lautmalerisch zu betätigen, ist hier ein guter Ansatz. Man kann zum Beispiel Nein einfach durch Ney ersetzen.
Eine andere Variante stellt das einmischen von Fremdwörtern dar. Dies ist allerdings eine eher gewagte Möglichkeit, je nachdem welche Sprache man verwendet. Das Hauptproblem liegt darin, dass man nicht davon ausgehen kann, dass der Leser diese Wort kennt bzw es googelt. Sollte man allerdings sowieso mit eigenen Sprachen arbeiten, ist das natürlich kein Problem. Von Klingonisch würde ich aber abraten.
schnurrig
Neko
Veröffentlicht unter Rund ums Schreiben
Verschlagwortet mit Batman, Bruce Wayne, Charaktere, Einzigartig, Satzbau, Sprachvarianten, Sprachverhalten, Stimme, Unikat, Vorstellung
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Der Weg des Protagonisten
Nachdem ich mich ja erst kürzlich ganz herrlich über die Antagonisten ausgelassen habe, ist nun das Gegenteil dran.
Protagonisten sind die Hauptpersonen einer Geschichte. Alles dreht sich mehr oder weniger um sie bzw. sind der Dreh und Angelpunkt der Story. Was macht aber nun einen guten Protagonisten aus? Es ist ganz natürlich, dass sich viele Schreiber und wenn es gut läuft auch die Leser, emotional mit diesen Verbunden fühlen. Aber um das hinzubekommen, sind ein paar andere Dinge erst nötig.
Oftmals definieren sich Protagnisten durch ein wichtiges Erlebnis. Speziell bei Heldenfiguren wie etwa Batman, ist dieses besonders dramatisch. Diese Erlebnisse geben dem Charakter das gewisse etwas, die Motivation und auch manchmal einfach den passenden Hintergrund. Dabei ist es nicht unbedingt nötig, dieses Erlebnis aktiv in die Geschichte einzubauen. Es reicht bereits, wenn es im Charakterkonzept entsprechend verbaut ist. An passenden Stellen kann man es dann immer noch hervorgraben.
Etwas anderes, dass die Protagonisten interessant macht, ist die stetige Entwicklung des Charakters. Jedes Ereignis sollte sich irgendwie auf diesen Auswirken. Kaum ein Char ist schon fix fertig, wenn er in einer Geschichte auftaucht. Es gibt immer Ecken und Enden an denen man noch feilen kann. Interessanter Weise wird dieses Entwicklung besonders gerne bei Charakteren mit militärischen Hintergrund zumindest grundlegend aufgearbeitet. Sei es das Training oder anschließende Einsätze die nicht ganz Rund liefen.
Während bei Antagonisten der Tod desselbigen oft keine sonderliche Überwindung kostet oder einfach ein Teil der Story ist, ist solche eine Wendung für Protagonisten nicht üblich. Star Trek zum Beispiel hatte für die Dramatik jede Menge Einwegstatisten, die mal eben den Löffel abgeben konnten. Die Hauptcrew dagegen kommt für gewöhnlich mit eher mickrigen Blessuren davon. Game of Thrones dagegen neigt dazu, eigentlich alle offensichtlich mächtigen Charaktere über kurz oder lang über die Klinge springen zu lassen. Hier ist allerdings anzumerken, dass zwar der Fokus auf diesen Charakteren liegt, die Verbindung der Story aber scheinbar unwesentlichen Nebencharaktere sind. Game of Thrones bildet in dieser Hinsicht eine interessante Variante der Erzählung einer Geschichte ab, bei welcher der Fokus von den eigentlichen Protagonisten abweicht.
Viele Protagonisten werden erst im laufe einer Geschichte wirklich rund geschliffen, fast wie ein Stein in einem Fluss. Hier ist auch das Alter eben jener zu beachten, da junge Charaktere immer formbarer sind als Alte. Zumindest meiner Meinung nach.
schnurrig
Neko
Veröffentlicht unter Rund ums Schreiben
Verschlagwortet mit Abenteuer, Batman, Game of Thrones, Gedanken, Helden, Protagonisten, Schreiben, Texte
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Der Weg des Antagonisten
Antagonisten sind das Salz in der Suppe jeder guten Geschichte, sozusagen. Dabei darf man sie aber nicht mit der Nemesis, dem Todfeind, des Helden verwechseln. Ein Antagonist ist einfach nur ein Gegenspieler und damit gibt es in den meisten Geschichten mehr als nur eine Handvoll.
Wie bereits gesagt, darf man Antagonisten nicht mit dem Gegenteil des Protagonisten verwechseln. Zwar ist der Todfeind, wenn es den einen gibt, auch ein Antagonist, aber gehört an sich in eine völlig andere Kategorie. Während Antagonisten sogar dasselbe Ziel haben können, wie die Protagonisten, ist es nicht zwangsläufig deren Aufgabe, das Leben der Helden zur Hölle zu machen.
Es ist vielleicht ganz wichtig, in einer Geschichte auch mal einen Blick auf die Beweggründe der Antagonisten zu werfen. Meist recht es schon, wenn man das aus autorischer Sicht macht um den Leser nicht mit langwierigen Erklärungen zu langweilen. Zu wissen, was einen Gegner dazu motiviert sich den Protagonisten zu stellen, macht es einfacher, sie auch logisch handeln zu lassen.
Also, hab etwas Liebe für Eure Antagonisten über
schnurrig
Neko
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Verschlagwortet mit Antagonisten, Protagonisten, Schreiben
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#NaNoWriMo (Tag 3): Über eine liebenswürdige Antagonistin
Hehe, das klingt interessant :3
Nike Leonhard - Fantasy und Historisches
Aktuell schreibe ich das Tagebuch der Antagonistin, bin also sehr mit ihr verbunden und gewinne sie dadurch richtig lieb. Sie ist ein lieber Mensch mit guten Absichten. Das ist einerseits gut, weil das (hoffentlich) auch auf die Gefühle der Leserschaft
überträgt, was der Geschichte dann eine Tiefe gibt, die ich nicht eingeplant hatte. Andererseits muss ich aufpassen, dass die die Biege noch kriegt, sonst kippt das Ganze und die Geschichte wird unglaubwürdig.
Die Protas müssen noch ein bisschen warten, bis ich mich mit ihnen befassen kann. Aber das ist auch fair, weil sie zu diesem Zeitpunkt (also dem, zu dem die Antagonistin schreibt) noch gar nicht geboren sind.
Im Buch werden sich Haupthandlung und Tagebuchauszüge abwechseln, bis die Antagonistin für sich selber sprechen kann und beides zu einem Handlungsstrang zusammenfließt. Ein bisschen, wie bei modernen Thrillern, wo der irre Killer auch immer wieder Kapitel bekommt, in denen er seine Perspektive darlegt…
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NaNoWriMo / Tag 1 – Der lachende Kritiker
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Und wie nun weiter
So, nach der Veröffentlichung der kleinen Halloweengeschichte, stellt sich mir aktuell ernsthaft die Frage, mit welcher Geschichte ich weitermachen soll. Einerseits habe ich da die, die so ziemlich alle Genres irgendwo in sich vereint, dann eine ganz auf Fantasy getrimmte, die Pendragon Chroniken und natürlich noch eine basierten auf der Halloweengeschichte. Entscheidungen, Entscheidungen. Vielleicht kommt noch der Lichtblick.
schnurrig
Neko
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Verschlagwortet mit Frage, Geschichten, Weiter
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Die Hexe, unsere innere dunkle Schwester
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